a) Es gibt eine Noteninflation. b) Das ist schlecht. c) Ich würde mir eine härtere, dafür aussagekräftige Leistungsbewertung wünschen.

verfasst von: Studiosus Adé
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Thema 76 von 85 / Schlagwort: Berufsqualifikation
These: 
a) Es gibt eine Noteninflation. b) Das ist schlecht. c) Ich würde mir eine härtere, dafür aussagekräftige Leistungsbewertung wünschen.
Schlagwort: 
Berufsqualifikation
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Kommentare

a) Definitiv b) ja c) nein, stattdessen, sollte generell Noten weniger Aussagekraft geschenkt werden. Persönlichkeit / individuelle Fähigkeiten sollten mehr zählen. Sonst könnte die Arbeit ja auch von Robotern gemacht werden.

Durchschnitt 1,8 war mal ganz gut, jetzt entspricht 0,9 einem sehr gut, 1,0 einem gut, 1,1 einem befriedigend, 1,2 einem ausreichend. Alles darunter ist ungenügend. Soll ich jetzt einen Zettel beifügen "Damals hieß 1,8 NICHT ungenügend?" Und glauben mir das die Personaler?

Ab einer 2,3 ist man schon unteres Drittel

Ja.
wenn ich schon nach dem Studium arbeitslos rumhängen muss, weil ihr alle das selbe studieren wollt, wie ich, dann möchte ich wenigsten wissen wo meine Stärken liegen!

Im Studium hatte ich die besten Noten. Jetzt bei den Exmanesprüfungen läuft es eher schleppend. Mit Lesitungsbewertungen, die mir auch aussagen können, was ich wirklich drauf hab, hätte ich fürs Examen mehr anfangen können.

Den B.Sc. Psychologie schließt ein Großteil im Einserbereich ab. Arbeitgeber können anhand der Noten kaum die Eigung eines Bewerbers bewerten.

Ich glaube, das ist vor allem ein Problem der Geistes- und Kulturwissenschaften: in den 'harten' Wissenschaften kann man viel auf faktisch überprüfbares Wissen oder konkrete richtig/falsch Maßstäbe setzen, die einem sehr objektive Regeln vorgeben. Da sind die Durchfallquoten dann auch mal absurd hoch.

In besagten 'Laberfächern' dagegen ziehen sich m.A. auch die Dozenten zu sehr aus der Verantwortung: wenn praktisch jeder mit 2,0 aus dem Studium geht und keiner mehr rausfliegt läuft was krumm.

Nö. Wir haben relativ wenige Abschlussprüfungen, und die enormen Durchfallquoten zeigen deutlich, dass die Anforderungen nicht zu niedrig sind.
Lediglich die Aussagekraft der Benotung ist teilweise sehr zu bezweifeln. Wenn hart arbeitende Kommilitonen gerade eine 2 schaffen, während einige Heißluftballons mit einer 1 davonschweben, gibt einem das ziemlich zu denken.

Richtig. Die Noten werden immer besser, die studienbezogenen Leistungen nachweislich im in der Masse geringer. Persönlich würde ich lieber häufiger eine zwei kriegen, und dafür sicher sein, dass das auch 'gut' bedeutet, als mit anzusehen, wie sich praktisch jeder zweite mit guten Noten durchs Studium mogelt... Speziell in den sogenannten 'Laberfächern' ist das ein Riesenproblem.