Die Umstellung von LA Staatsexamen auf LA Ba/Ma ist eine Zumutung und ermöglicht durch die unflexiblen Modulpläne KEIN qualitatives Lernen!

verfasst von: Resielle
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Thema 4 von 7 im Schlagwort: Berufsqualifikation
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Die Umstellung von LA Staatsexamen auf LA Ba/Ma ist eine Zumutung und ermöglicht durch die unflexiblen Modulpläne KEIN qualitatives Lernen!
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Berufsqualifikation
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Kommentare

Besonders nicht, wenn man unter dem Druck steht auf LA Ba/Ma "überschrieben" zu werden und dann solange warten darf, bis der Rest auch soweit ist, weil es ja gar keine Seminare gibt. Von Regelstudienzeit kann dann auf keinen Fall mehr gesprochen werden.

Vermutlich kann das kaum jemand sinnvoll beurteilen, weil niemand sowohl das eine als auch das andere studiert; ich habe mit meinem BA-LA im Moment nicht das Gefühl, ich hätte keine Zeit zu qualitativem Lernen.

bescheuerte idee,staatsexamen auszuwechseln

es war auch bescheuert magister und diplom auszuwechseln!!!

ich glaube, dass beides nicht als qualitatives Lernen bezeichnet werden kann

Da ich noch LA Staatsexamen mache, kann ich zu Bachelor nicht viel sagen. Aber so wie das Staatsexamen läuft kann es auf keinen Fall weiter gehen. So etwas Lehrerausbildung zu nennen ist ein Witz. Man wird auf alles, nur nicht auf seinen künftigen Beruf vorbereitet!

furchtbarer hätte man das LA nicht verschandeln können!!!!!!!

Man wird durch die Aufteilung bereits am Anfang seines Studiums gezwungen seine fachliche Ausrichtung festzulegen. Das Reingucken in mehrere Bereich ist allein aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Vertiefungen aus dem Bachelor müssen im Master weitergeführt werden, da das Wissen aus den Veranstaltungen allesamt vorausgesetzt wird. BA und MA erziehen ganze Generationen zu Fachidioten! Der weite Überblick über das gesamte Fachgebiet geht verloren.

Stimme zu! Immer noch werden Lehrer als Fachidioten ausgebildet. Dabei sollte man Lernen, Lehrer zu werden. Was nutz das beste Fachwissen, wenn man vor der Klasse steht und nichts hinbekommt?

zu eng geschnürt, keine individuellen Interessengebiete wählbar, starres auswengiglernen

Im prinzip haben die erstmal das LA-Studium ein Jahr verlängert und dann den Inhalt von 4 Jahren Staatsexamen in drei Jahre Bachelor reingequetscht. Einfach optimal! -.-'

Zumindest das Bachelorstudium hat mit dem Lehrberuf wenig zu tun, wie das im Masterstudium ist kann ich noch nicht beurteilen.

einfach grausam dieser Mix aus Sommer und Philologenverband...

So sieht's aus.

und NIEMAND weiß bescheid!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

genauso ist es!

Es ist alles nichts halbes und ncihts ganzes.

PRAKTISCHE Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in Seminaren/Praktika ersetzt durch besser plan- und prüfbare Theorievermittlung in Vorlesungen.

Was nützt einem BA/MA, wenn man mit einem Abschluss nicht mal in jedes Bundesland gehen kann? Für Lehramt völlig überflüssig und die Bedingungen sind wirklich eine Zumutung! Absolut unmenschlich!

Die Umstellung auf LA Ba/Ma war politisch Motiviert und wurde nur gemacht, weil die Regierung es hier eher erzwingen konnte.
Von der Felxibilität habe ich bis heute nichts gemerkt. Vielmehr hat der Umstand, dass nach allem eine Modulprüfung kommen muss, dazu geführt, dass das Studium heute zäher ist als jemals zuvor.

Zynisch mutet dabei geradzu an, dass es bis heute nicht wirklich möglich ist, die letzte Prüfung der Lehrämtler zeitlich so einzurichten, dass man nahtlos ins Ref. gehen kann.

Nachtrag:

Erst letztes Semester gab es wieder mal ein Problem. Die Uni hatte eigentlich alles genau Abgestimmt und nach Plan hätten die Studenten nahtlos ins Ref. gehen können. Bis die Regierung ohne! Begründung die Anmeldefristen vorverlegt hat.

Für Lehramtler völliger Quatsch!

Ich finde, dass "unflexible" Modulpläne dies sehr gut beschreibt! Wir müssen machen was auf dem Programm steht. Für mehr fehlt die Zeit oder man muss halt länger studieren ( Problem mit BAFöG und auch in der Gesellschaft). Wir haben keine Wahl, ob wir nach dem Bachelor aufhören wollen. Schließlich ist dies für LAA kein Berufqualifizierender Abschluss.

Ich studiere BA soziale arbeit und habe schon anschließend an das studium eine stelle. ich denke das ich gut qualifiziert bin, und meinen persönlichen vorstellungen haben die modulpläne sehr gut entsprochen!

Ich habe zwar keinen Vergleich, aber im Lehramtsstudium BA/MA ist es so, dass man nur guckt, wie alle Kurse schnellstmöglich absolviert werden können. Da geht es nicht mehr darum, möglichst viel mitzunehmen.

Auf jeden Fall. Schon allein die Frage, was man jetzt mit dem Bachelor macht, wenn man keinen Masterplatz bekommt. Einrahmen und an die Wand hängen.

Ob es eine Zumutung ist, kann ich nicht sagen, da ich den Vergleich nicht kenne. Ich finde es fürs Lehramt nur unnütz, dass es ein BA/MA-System gibt. Ich habe mich ja entschieden Lehrer zu werden und das heißt, dass ich den Master machen MUSS. Aber wer sichert mir diesen Platz zu?! Was mache ich mit einem BA der eigentlich fürs Lehramt ausgerichtet ist? Ich kann mir vorstellen, dass es fast unmöglich ist mit solch einem BA etwas zu finden, sollte man keinen MA-Platz bekommen.

Hinzu kommt die nichtexistente Absprache zwischen Uni und Bezirksregierungen, die nicht genaug Zeit lässt das MA-Zeugnis in das Staatsexamenszeugnis umzuwandeln.

Ich finde BA/MA für das Lehramt (eigentlich auch allegemein) ohnehin völliger Schwachsinn!

Das hat man getan um von einem praxisnahen STudium reden zu können.

Teilweise wurden die Anforderungen auch herabgesetzt bzw. besser über die Semester verteilt

Dem stimme ich voll und ganz zu obwohl ich noch zu den 'alten' Lehrämtlern gehöre.

hat sich doch kaum etwas geändert

Absolut korrekte Aussage! Was soll der Mist, wenn ich Lehrer werden will, dann muss ich auch nach meinem Abschluss unterrichten dürfen, was ja nach dem BA nicht der Fall ist. Außerdemstudiere ich Lehramt um in Deutschland Lehrer zu werden, also brauche ich keinen angeblich international vergleichbaren Abschluss...

Liebe Teilnehmende, ein fairer Dialog erfordert von allen Parteien einen sachlichen und respektvollen Umgangston. Bitte versucht daher bei aller Emotionalität auf sachliche Argumente zu setzen und Formulierungen, wie "Was soll der Mist" zu vermeiden. Danke! Maria (Moderation)

Ein fairer Dialog erfordert vor allem die Möglichkeit seine persönliche Meinung fundiert darlegen zu können. Bei einer Beschränkung der Beiträge auf 500 Zeichen ist es doch von vorne herein absehbar, dass die Diskussion nur auf einer unsachlichen Ebene geführt werden kann. Allein schon an dieser Einschränkung lässt sich die allgemeine Denkstruktur des Wissenschaftsministeriums ablesen – dem diese Seite als Informationsquelle dient – und die eine elaborierte Auseinandersetzung weder im Studium, …

Lieber Gast,
danke für deine kritische Anmerkung. Ich möchte dich hier auf den Breich Lob und Kritik hinweisen (http://www.besser-studieren.nrw.de/lob_und_kritik) hier kannst du deine Fragen und Anregungen loswerden und wir werden uns so schnell wie möglich darum kümmern.
Grüße Laura (Moderation)

Oh ja! Dem kann ich nur zustimmen.

Bachlor, ein Wunschdenken von wenigen. Lernende werden nicht Berücksichtigt. Eine eigene Persönlichkeit nicht Erwünscht.

Genau meine Meinung. Vor allem der letzte Satz.

Alles vorgegeben.
keine Möglichk. zus. den Interessen folgenden Veranst. zu belegen.
Wie kann man so den Schülern Allgemeinwissen vermitteln

in Mathe/Physik je dieselbe Arbeitsbelastung wie die jeweiligen FachBachelor.Also 2 Bachelor gleichzeitig!
das ist UNZUMUTBAR.

Man kann in seinem Studium wenig nach Interesse wählen sondern es ist doch alles vorgeschrieben. Mehr Schein als Sein!

Ich bin so froh noch Staatsexamen machen zu dürfen! Bachelor scheint mir eine Zumutung, wenn ich beides vergleiche.

Keine richtigen Grundschulinhalte in vielen GS-Seminaren.

Grundschule jetzt eingenständiger Studiengang? Merk ich nichts von, wenn man in allem mit Gymnasium etc. reingesteckt wird!!!

...und am Ende bist DU schuld, wenn du irgendeinen Nachweis nicht erbracht hast, obwohl du KEINE VERBINDLICHEN Modulhandbücher bekommst,...

+ Credit points und Leistungskorsett = Pauken statt verstehen. Und dann Lehrer werden...?!

Die Dozenten haben teilweise selber noch keine Ahnung, wie das alles ablaufen wird und es gibt keine festen Modulhandbücher.

Absolut! Warum überhaupt BA Lehramt?! Die Regierung bildet diese Kräfte doch für den eigenen Staat und Schulsystem aus.Qualität d. Lehre ade