Für Selbstversorger ohne Förderungsanspruch & Pendler ist es schwer Uni und Privates unter einen Hut zu bringen!?

verfasst von: chiko
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Für Selbstversorger ohne Förderungsanspruch & Pendler ist es schwer Uni und Privates unter einen Hut zu bringen!?
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Kommentare

Ich habe nichts mehr unter einen Hut bringen können, Arbeit, Familie, Pflegesituationen und Studium haben vor 3 Jahren zum Burnout geführt. Jetzt bin ich kurz vorm Abschluss, arbeitslos und hoch verschuldet. Aber wenigstens gesund und irgendwie auch glücklich.

Fütr Slebstversorgen ohne Förderungsanspruch liegen nicht nur Steine im Weg zum Abschluss, sondern Berge. Ausser man nimmt ein KFW Kredit, aber rechnen Sie mal aus, nach 36 Semestern 650€ KFW mit Zinsen sind 24.687€. Das reicht aber noch nicht, drum nimmt man sich ein 400€ euro Job. Deswegen kann es dazukommen dass man ein Semster dranhängen muss. nochmal 4000 Euro drauf

Alles läuft gehetzt ab, Zeit muss so geplant werden, dass wirklich gar nichts dazwischen kommen darf! Studium, Familie, Arbeit. Freizeit habe ich absolut keine.

Ja!

Bafög für alle

sehr schwierig und kaum zu meistern ohne elterliche Unterstützung

schwer ist gar kein Ausdruck, freu mich schon auf den Winter wenn das Bahnchaos wieder los geht.
Dank der Anwesenheitspflicht fährt man dann am besten 4 Std. früher los, vielleicht kommt man dann gerade noch pünktlich an.

Es ist unmöglich das Studium und eine eigene Wohnung zeitlich und finanziell unter einen Hut zu bringen. So viel Unterstützung kann man von seinen Eltern nicht erwarten. Also muss man auch noch arbeiten gehen und hat noch weniger Zeit. Jeder sollte die Möglichkeit haben Bafög zu beziehen.

Danke, ja.

Pendeln nötig, da Köln überlaufen und zu teuer ist. Das NRW Ticket entlastet aber deutlich.

da eine Wohnung in Uni-Nähe nicht bezahlbar ist, pendel ich jeden Tag hin und zurück (pro Strecke ca. 1 Std.) mit dder Deutschen Bahn - enormer Zeitaufwand, privates bleibt auf der Strecke...

Ich pendel nur 40km und verbringe schon Stunden damit am Bahnsteig auf die S-Bahn zu warten und im Zug zu sitzen.

bin selbst zwar nicht in dieser situation, kann mir dies aber nicht anders als beschrieben vorstellen

Es ist wirklich schwer! Man schafft es zwar irgendwie zu pendeln und zu arbeiten und ein Privatleben zu haben,jedoch hat man für alles nur wenig Zeit und man ist ziemlich ausgelaugt am Ende des Tages! Vor allem wenn man nach 3 Sunden Zugfahren erst um 20 Uhr nach Hause kommt und der Arbeits- und Privatlebenteil noch ansteht.

What liberating knowledge. Give me leitbry or give me death.

vor allem Pendeln ist ein problem

2h Anfahrt pro Weg. Da das BAföG vom Einkommen meiner Eltern abhängt und die mir aber keine Wohnung oder andere Unterstützung zahlen. Somit ist lernen im Zug angesagt. Schlechte Lernbedingungen. Für Freizeit bleibt dann abends um 21 Uhr kaum noch Zeit!

Ich studieren nebenberuflich, hatte keinen Anspruch auf Förderung. Mein Studium habe ich gleichzeitig mit einer Ausbildung begonnen. Deshalb war ich gezwungen gleichzeitig einen Studienkredit bei der Deutschen Bank in Anspruch zu nehmen. Als ich mit der Ausbildung fertig war, befanden wir uns mitten in der Finanzkriese. Deshalb ffand ich keine Anstellung. also habe ich ein Praktikumsplatz angenommen. Dabei musste der Studienkredit weiterlaufen. Kreditsumme bei Abschluss 24000€ ...kein Platz mehr

kaum Zeit für einen Nebenjob und Freizeit. Das schafft man nur mit einem guten Job und resultierender Verzögerung des Studiums oder mit finazieller Untersützung von Eltern.

"Uni und Privates unter einen Hut bringen" ist aber sehr positiv ausgedrückt. Für mich geht es Existenzbedrohung. Ich hab' den Zwangsabbruch oder das Verhungern ständig vor Augen. Das Schlimmste sind Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht. Das mag' bei einigen Laboren sinnvoll sein, muss aber flexibel gehandhabt werden. Bei meinen Kursen, ist das im allgemeinen Studentenverdummung.

Durch die Fahrzeiten geht einiges an privatem drauf... Aber ich kann mir den Umzug einfach nicht leisten :/

definitiv, musste bereits zwei Semester dran hängen, da Lebensunterhalt verdienen und das schreiben einer Hausarbeit sich nicht so gut vereinbaren lassen

Stimme ich voll und ganz zu.

Leider nicht.. dann hätte ich die Möglichkeit mehrere Veranstaltungen zu belegen die sich überschneiden, und müsste nicht deswegen 2 Semester dranhängen.

Die schlechte Planung der Profs und das Unverständnis das einem begegnet wenn man nebenher arbeiten muss sind echt der Hammer! Der schöne Spruch - "dann müssen sie eben Sehen wie sie das hinkriegen- entweder sie studieren voll oder sie lassen es eben" ist hier Programm

Pendeln? Ich nenne es die DB-Hölle.

abbsolut

Jap

Freizeit? Was ist das nochmal? Ich habe seit langem eine Fernbeziehung und das zerrt wirklich an den Nerven!

man muss "haushalten"

Absolut! Aus Wohnungsmangel pendel ich momentan 4 Stunden täglich und habe super späte Vorlesungszeiten.Zeit für Privatleben gibts nur am Wochenende.. ach nein, da muss ja gelernt werden..

Mit keinem (oder sehr wenig) Bafög oder dergleichen und dann nebenher noch einen eigenen Haushalt zu führen ist wirklich hart.

Oh ja als Beispiel: Morgens um 4.00 Uhr aufstehen, drei Stunden bis zur Uni und abends um 21.00 Uhr wieder zu Hause - keine andere Möglichkeit da es nur eine Uni mit diesem Studienangebot gibt und die Tage an der Uni für eine außerhäusliche Unterbringung nicht vereinbar sind. Wie lange hält man es selber oder besser der Partner das aus? Abhilfe würde eine Videoübertragung der Vorlesungen bringen, die ich zu Hause anschauen könnte.

Das frage ich mich auch. Wie lange macht mein Liebster das noch mit? Ich bin kaum da, und wenn ich da bin, nicht für ihn, sondern für die Uni-Hausaufgaben.

Videoübertragungen oder -Aufzeichnungen der Vorlesungen - das wäre ein echter Traum!

Dadurch, dass ich kein Bafög bekomme ist es für mich unmöglich eine Wohnung zu finanzieren oder mit dem Auto mobiler zu werden.

Auf jeden Fall!

Mehrere meiner Freunde müssen sich selbst das Studium finanzieren, oft weil sie es nicht über sich bringen die eigenen Eltern auf Unterhalt zu verklagen. Diese Freunde wissen oft nach der Hälfte des Monats nicht mehr, wo das Essen herkommen soll. Neben der Uni zu arbeiten um seinen Lebensunterhalt zu verdienen bedeutet zwangsläufig sein Studium zu verlängern. Und auch die Pendler haben es nicht leicht, da man aufgrund von Platzmangel und Umsteigen nicht unbedingt gut auf der Fahrt lernen kann.

Wo kein Geld ist, nützt die beste Klage nichts. Und wie ich hier erfahren habe, wird vielen ja nicht mal deswegen das BAFöG verweigert, weil die Eltern wirklich zu viel verdienen würden...

Ich wohne kurz vor der holländischen Grenze und fahre bis nach Düsseldorf zur HHU. DIe Pendelei kostet mich enorm viel Zeit. Da bei uns neue Zeiten eingeführt wurden ist es mir unmöglich pünktlich zu Veranstaltungsbeginn in der Uni zusein.Mein Zug fährt einmal in der Stunde Richtung Düsseldorf. Um pünktlich zusein muss ich eine Std. früher fahren und verliere dadurch noch mehr Zeit. In Düsseldorf zu wohnen ist zu teuer -selbst mit Bafög. Und es ist schwierig ins Studentenwohnheim zu kommen.

Stimmt absolut, es geht ja so (bei 1 Std Anreise, was noch wenig ist) kaum!!

Wenn man neben dem Studium arbeiten muß, wird das Studium verlängert. Dies trifft selbst dann zu, wenn man sein Privatleben einschränkt.

absolut richtig

Da ich einmal den Studiengang gewechselt habe bekomme ich kein Bafög, habe aber auch keine Eltern mehr, die mich unterstützen könnten. Mit meinem 27ten Geburtstag ist jetzt auch mein Anspruch auf Halbwaisengeld weggefallen. Ich weiß oft schon am Monatsanfang nicht, wie ich finanziell über die Runden kommen soll. Daher muss ich nebenbei auf Teilzeitbasis jobben, was mein Studium verlängert - ein Teufelskreis.

Ich habe keinen Barfög-Anspruch und wohne daher bei meinen Eltern. Um schnell genug zur Arbeit zu kommen, bin ich gezwungen zu pendeln... Freizeit bleibt da nicht mehr

Jedes Mal nach der Vorlesung ist gerade der Zug weg und mit dem braucht man eh zwei Stunden um zur Uni oder nach Hause zu kommen und der Prof. meint: Ihre perönliche Wohnsituation kann kein Grund für Unzufriedenheit gegenüber der Uni sein? Für eine Stunde Vorlesung (die eh ausfällt) fährt man 4 Studen hin und zurück? Wohnungen sind mangelware, deshalb total überteuert und viele Probleme könnten durch strukturierteres Vorgehen einfach beseitigt werden.

privatleben? kenn ich nicht...pendle 3 1/2 stunde pro tag.

Wenn man überhaupt BaföG bekommt....Woran wird das eigentlich festgemacht? Meine Eltern sind geschieden, mein Vater Privat insolvent aber ich krieg trotzdem keine Unterstützung, weil meine Mutter angeblich zu viel verdient. Ich kanns mir nicht leisten auszuziehen und muss zur Uni jeden Tag 1,5 Stunden pendeln. Muss nebenbei noch jobben damit ich mir Bücher leisten kann und jetzt soll ich auch noch GEZ zahlen, weil ich mehr als 291 Euro verdiene? Ist das ein Scherz? Wo ist die Kamera?

Es ist eine fatale Verknüpfung aus insuffizientem ÖPNV, Mietwucher in Unistädten und ebenso ungünstigen wie unverschiebbaren Kurszeiten. Ich habe pro Woche 2 Tage, an denen bin ich 10h an der Uni. D.h. 5:00 aufstehen, 6:30 in den Zug, frühestens 20:15 wieder zuhause, essen, Hausaufgaben, ins Bett fallen. Hausarbeit, Familie, Erholung? Utopisch!
Ich lächle immer milde, lese ich in der Zeitung den x-ten Artikel über die neue Volkskrankheit "Burnout". Und was für faules Pack Studenten doch sind...!

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen! Und dann will mir eine Familienministerin erzählen, dass das Studium doch eigentlich eine praktische Zeit wäre, Kinder zu bekommen...Wie sollte ich denn gleichzeitig noch eine eigene Familie organisieren können, ich finde ja gerade mal noch Zeit für mich selbst! An meinem längsten Uni-Tag stehe ich im Übrigen um 5 auf und bin um 21.15 Uhr wieder zuhause, wenn alles glatt läuft...

Was ist Privatleben?!!! (Kenn ich nicht mehr, seit ich studier.)