Die Hochschulen versuchen gerade alles um gute Quoten zu erreichen. Wenn aber jeder in Regelstudienzeit besteht ist der Abschluss wertlos.

verfasst von: krefelderStudent
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Thema 6 von 11 im Schlagwort: Regelstudienzeit
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Die Hochschulen versuchen gerade alles um gute Quoten zu erreichen. Wenn aber jeder in Regelstudienzeit besteht ist der Abschluss wertlos.
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Regelstudienzeit
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Kommentare

Bei einem Hartz IV-Studiengang ja.

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,
bitte achte auf Deine Wortwahl und unterlasse Formulierungen wie "Hartz IV - Studiengang", um keine anderen Personen bzw. Gruppen anzugreifen.

Beste Grüße
Markus (Moderation)

Wer den Abschluss in Regelstudienzeit schafft hat sowieso verloren:
Sozialleben zurückgeschraubt bis non-existent, d.h. keine Freunde, kein Partner,
gesundheitlich belastet durch Stress & Zukunftsängste & Adrenalinprüfungen,
dadurch auch schlechte Noten vom vielen schnell-schnell machen.
Nein Danke.
Herzinfarkt mit 30 ist mir das nicht wert.

Jaja, nur wies nach außen hin aussieht ist wichtig wies drin ist ist irrelevant. Gute Quoten erreicht man erst dann, wenn man sich ernsthaft mit den Verhältnissen auseinandersetzt und ernsthaft Verbesserungen durchdenkt (und bitte zu Ende denken und nicht in der mitte aufhören). Diese Quotendenken hat doch eigentlich schon lange genug bewisen, dass es völlig oberflächlich ist und auf dauer nichts bringt. Aber wer natürlich nur in Legislaturperioden denkt...

Das Problem ist weniger die Regelstudienzeit, als die völlige NOTENINFLATION. Wenn sich keiner mehr traut, völlig inakzeptable Leistungen, bei denen selbst die elementarsten Kenntnisse nicht vorhanden sind, auch so zu bezeichnen, wenn das, was früher eine drei gewesen wäre heute eine zwei plus ist, dann fällt eine der zentralen Funktionen der Uni aus.

Natürlich ist das eher ein Problem der Geisteswissenschaften. Aber: lieber eine zwei, die ich verdiene als eine eins, die nichts aussagt.

Ja, der Ärger mit den Quoten und Rankings.

Qualität lässt sich nun mal nicht an der Anzahl der Absolventen, deren Studiendauer oder Abschlussnote überprüfen. Es gibt Fächer, da werden Scheine und gute Noten inflationär verteilt, und in anderen muss man zwei mal ran, bevor man überhaupt besteht.

Staat: Bitte verteile dein Geld nicht nach Kenngrößen, sondern nach Studierendenzahlen und Kostenintensität der Fächer.

Arbeitgeber: Ob euer Bewerber was taugt, müsst ihr am Ende selbst herausfinden.

Allerdings!Ich habe viele Kontakte in höhere Semester und wir wissen , dass nach der Bachelor-Umstellung die Bestehensquoten in vielen Fächern um mehr als 20% nach oben gegangen sind. Das heißt nicht, dass die Studis mehr können!Oft saßen/sitzen Bs mit Diplomern in den gleichen Vorlesungen/Klausuren. Aber für die Bs hat die Fakultät Quoten, also wird die Bestehensgrenze nach unten geschoben.Mit gleicher Punktzahl hatten oft Diplomer nicht bestanden aber Bs ne 3,0.Mein Studium ist ein Witz.

Hmm bei uns haben so einige nicht in Regelstudienzeit abgeschlossen. Versucht meine Uni also schlechte Quoten zu haben? O_o

Verstehe den Zusammenhang nicht?!
Finde ich Sinn-frei

Regelstudienzeit ist so ein Unwort, denn sie sagt nichts über die Qualität eines Abschlußes aus. Was nützt es mir wenn ich es in der Regelstudienzeit schaffe aber die Noten miserabel sind?

Die Studenten sind bereits unreflektierte Schäfchen der Gesellschaft, weil das Prüfungslernen der Bildung vorangestellt ist und dadurch das entscheidende Privileg dieses Lebensabschnitts im kontrollierbaren Rahmen gehalten wird.

ich denke dass die meisten Studierenden ihr Studium ernst nehmen

Regelstudienzeit hin oder her.
Es gibt auch noch andere Dinge die wichtig sind..aber es setzt einen schon enorm unter Druck.

Bei uns wird in der Hinsicht wenig variiert. Im Gegenteil: oftmals hatten es Studenten mit einer Prüfungsordnung früher wesentlich einfacher. Und die Prüfungsordnung die nach mir kam ist nochmal angezogen. Also sehe echt nicht wo da eine Quote erreicht werden soll

Regelstudienzeit ist nicht alles. Es werden wohl noch andere Dinge zählen wie z.B. die Note und die während des Studiums gesammelten Zusatzqualifikationen.

Unser Studiengang ist in Regelstudienzeit studiert praktisch wertlos, außer für diejenigen, die in den obersten 5% der Leistung liegen und auch unter enormem Zeitdruck die Möglichkeit haben nebenher ihr Wissen zu vermehren. Für den Goßteil der Studenten ist dies jedoch nicht machbar.

Ich wünsche mir Qualität statt Quantität.. Vertiefung statt alles schnell abzureißen...

Vielleicht liegt es auch nur an meinem Studiengang, aber den finde ich sehr locker in Regelstudienzeit zu absolvieren. Ich hatte einen sehr schweren Unfall während meines Bachelorstudiums und habe sehr lange eine ambulante Reha nebenher machen müssen und in den Semesterferien immer wieder Operation machen lassen müssen. Trotzdem habe ich in Regelstudienzeit abschließen können. Überfordert bin ich in meinem Studium sicher nicht!

Wenn man das Wissen hat und so seinen Abschluss schafft, warum soll dann der Abschluss wertlos sein. Wenn man Unwissende bestehen lässt, dann sieht es anders aus, aber warum sollten diejenigen nicht bestehen, wenn sie Ihr Wissen erworben haben und auch anwenden können. Bei uns sind fast alle Studenten mit 3 Wiederholungssemestern dabei und ein Prof meinte, es wäre normal, wenn man 50% durchfallen lässt, dass würde die Uni besser dastehen lassen. Ich finde das armsseelig.

Ja das ist leider wirklich so. Die ganzen Elite-Unis wie RWTH fühlen sich auch nur so elitär, weil die Durchfallquoten so hoch sind.
Sollten hohe Durchfallquoten nicht eigentlich ein indiez schlechter Lehre sein? Der Lehrer ist ja auch in gewisser Weise für die Studierenden verantwortlich und wenn teilweise 80% der Leute durchfallen liegt es zum großen Teil doch wohl am Lehrer

ist es auf grund des workloads und der hohen anforderungen in unserem studiengang ehr andersherum. der großteil braucht 1 - 2 semester länger.

es besteht nicht jeder in regelstudienzeit. das gegenteil ist der fall

Und was ist mit der Note? Diese erhält dann mehr Gewicht - wer nach 8 Jahren eine 1,7 schafft ist wirklich besser als derjenige, der nach 4,5 Jahren eine 2,3 macht?
Das sehen auch Personaler anders.

Das haben leider Sie, die Politiker zu verantworten, wenn Hochschulen Prämien dafür bekommen, wenn mehr Studierende in Regelstudienzeit bestehen.

Was für ein Quatsch.

Keine Ahnung, wie das gemeint ist... aber ich habe auf jeden Fall nicht das Gefühl, dass mir der Bachelor geschenkt wurde.. ganz im Gegenteil.

Abschluss ist nicht wertlos. Aber dadurch dass die Noten zählen, wird das System unfair, denn manche bewerten noch wie zu Diplomzeiten, andere geben gute Noten, damit man auch einen guten Abschluss hat. Man muss nach Professoren gehen und nicht nach Fach um sich einen guten Abschluss zu holen.

Regelstudienzeit ist in meinen Augen egal, aber die Klausuren so leicht zu machen, dass sie jeder besteht ist falsch. Runtersetzen sollte nur auf 20% Bestehungsgrenze erlaubt sein!!!

Stimmt. Man kann den Leuten ihr Zeugnis auch nach der Einführungsveranstaltung aushändigen wenn das so weiter geht.

Kein Abschluss ist wertlos, auch der Bachelor nicht. Ein Master ist jedoch, je nach Studiengang obligat.
Die Quote ist manchmal hinderlich und führt zum Teil dazu, dass das Klausurniveau von Semester zu Semester enorm schwankt.

Hä! Was ist das den für ne Frage???
Verdammt, der tanzt nicht aus der Reihe, dann kann ich es auch gleich sein lassen?!? Ist die so gemeint?

Wenn jeder es in Regelstudienzeit schaffen würde, was aber Quatsch ist, wäre der Abschluss nicht wertloser als er es jetzt ist!

Die benötigte Zeit ist doch völlig Latte. Wichtig ist das der ehemalige Student dann auch was aufm Kasten hat.

Es wird nur auswendig gelernt aber nicht mehr verstanden durch den Druck alles in kruzer zu schaffen.Das kann doch nicht Sinn der Sache sein

Der Abschluss in Regelstudienzeit scheint fast schon zwingend, der Lerndruck ist enorm und die Qualität leidet. Ich arbeite nur ab.

der bachelor scheint eh schon nichts wert zu sein, ist doch dann auch egal oder? ;)

Ja genau. Mit viel Qualität besteht man in der Regelstudienzeit im Grundschulbereich nicht.

Es wird generell zu wenig auf Qualität der von Studierenden erbrachten Leistungen gepocht.

Mehr noch, wer nicht in Regelstudienzeit besteht hat keine Chance und gilt als Gammler!

Das Niveau des Studiums sinkt, damit auf dem Papier der Studentenschwund in der ersten Semestern nicht so hoch ist.

Max. 5% der Studienanfänger haben an meiner Hochschule ihren Bachelor in Regelstudienzeit

Wenn die Zugangsbedingungen hoch genug sind, dass nur lernwillige Leute einen Studienplatz erhalten, dann ist eine gute Absolventenquote...

...wünschenswert. Durch späteres Sieben versaut man jungen Leuten die Zukunft. Gegen das Geheule vom "Fachkräftemangel" hilfts auch nicht.

Die Regelstudienzeit ist nicht wirklich aussagekräftig. Erworbenes Wissen und Qualität sind wichtiger

Aus diesem Grund sucht man sich ja auch ne "vernünftige" Uni. Man weiß doch vorher welches "Niveau" dort herrscht. Ich kenns nur so, dass

alle darüber reden, dass zu viele "rausgeprüft" werden. Also eher genau das Gegenteil.

Die Regelstudienzeit sagt nichts über die Qualität des Studenten aus, da müssen wesentlich mehr Aspekte mit einbezogen werden.

Man hetzt sich durchs Studium und erwirbt wenig wirklich stabiles Wissen und brauchbare Kompetenzen.

Der Text geht weiter mit den Kommentaren:
1. Nov 2011 - 13:35.
1. Nov 2011 - 13:37
1. Nov 2011 - 13:38
1. Nov 2011 - 13:41

... Ablegen der Prüfung wird dem Studenten somit genommen.