Langzeitstudenten sollten trotzdem wie normale Studenten vom Staat behandelt und unterstützt werden!

verfasst von: Paul
Neben dem Wissenschaftsministerium können auch Studierende neue Thesen oder Themen einstellen. Hier kannst Du sie bewerten und kommentieren.
Thema 4 von 11 im Schlagwort: Regelstudienzeit
These: 
Langzeitstudenten sollten trotzdem wie normale Studenten vom Staat behandelt und unterstützt werden!
Schlagwort: 
Regelstudienzeit
vorheriges Themanächstes Thema

Kommentare

Ich wurde Langzeitstudent, weil ich arbeiten musste, meine Familie konnte mir das Studium nicht finanzieren, Bafög war nicht drin. Dann noch ein, zwei Schicksalsschläge, eine Krankheit: fertig ist der böse Langzeitstudent. Manchmal kann man wirklich nix dafür, dass es sich so entwickelt. Und höhere Studiengebühren trugen bei mir nur dazu bei, noch mehr arbeiten zu müssen ...

Garantiert nicht. Wer mit 18 noch in der 7. Klasse hockt wird auch von der Schule geschmissen.

Definitif!!!! Ich bin zwar kein Langzeitstudent, aber eine "Spätstudierende". Ich steh auch nur Hürden gegenüber. (Über Stipendien reden wir erst gar nicht)

Wenn sie nur aus Faulheit so lange studieren, definitiv nicht!

Lieber Gast,
bitte achte darauf, keine anderen Teinehmerinnen oder Teilnehmer mit Deinen Kommentaren zu beleidigen. Langzeitstudenten könnten sich durch Deine pauschale Aussage angegriffen fühlen.

Danke im Voraus und beste Grüße
Markus (Moderation)

2 oder 3 Semester überziehen sollte schon drin sein, aber vor allem sollte nicht so streng mit denen ins Gericht gegangen werden die auf Grund von widrigen Lebensumständen nicht anders können.

ja

Mutwillige Langzeitstudenten sicherlich nicht... aber manche brauchen länger, oder nehmen sich Zeit für soft skills, Politisches und Soziales, oder wollen selbständig tiefer in die Materie eintauchen... wissenschaftlich arbeiten, etc. Also... DANN JA!!!

Ja, ich finde man kann nicht alle Studierende verallgemeinern.
Jeder hat andere Lebensumstände, worauf gar nicht eingegangen wird.
Extrem unfair.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, ein Langzeitstudent zu sein. Warum soll jemand bestraft werden, der sich im umfassenden Sinne bilden und entwickeln möchte und dafür eben die längere Zeit braucht oder nebenbei arbeiten gehen oder Angehörige betreuen muss?

Nur, wenn die Verlängerungen einen guten Grund hat (Krankheit, familiäre Probleme), wer sonst das Studium nicht ernst nimmt und anstatt zu lernen feiern geht, der sollte auch nicht von dem Staat dafür belohnt werden

und wie sieht es mit der finanzierung aus??? nicht alle kriegen das geld von mami und papi hinterhergeworfen...

Ich glaube, dass die Regelstudienzeiten zwar knapp bemessen sind, trotzdem muss man sie ohne guten Grund (Krankheit, Kinder, Pflege von Angehörigen) nicht um mehr als zwei bis drei Semester überziehen. In diesem Fall sollten entweder Härtefallanträge genutzt oder das weitere Studium selbst finanziert werden.

Ja.
Unfair denen gegenüber ihren alten Studiengang nach neuen Kriterien zu bewerten.
Das ist, als ob man einen 10 Jahre laufenden Vertrag wider den Willen einer beteiligten Partei ändern will UND KEINEN GUTEN GRUND NENNEN KANN.
Seriously - alles was man hört ist Propaganda und Schlagwörter!
Kein Schwein weiß warum der Magister sterben musste.

Ja, weil die Lebensumstände oft keine andere Alternative bietet... Familie, Beruf, Kinder usw. sollten mit berücksichtigt werden.

Danke meinem Vorredner. Menschen funktionieren nicht wie Maschinen, zumindest noch nicht. Langzeitstudent wird man ganz leicht und ganz schnell, wei ich es selber erfahren habe. Diskriminierung aufgrund sozialem Status wäre ja noch schöner...Ich schließe mich meinem Vorredner an. Was ist das eigentlich für eine Aussage. Was sind wir denn sonst? Sozialschmarotzer? Und wo unterstützt mich der Staat? Indem er mir Kredite gibt? Ich habe 2 , weil ich es ansonsten nicht schaffen würde.

"Langzeitstudenten" SIND auch normale Studierende. Sondergebühren erschweren ein ernstzunehmendes Studium. BA/MA ist ein solches ja ohnehin nicht; wenn ein ernstzunehmendes Verständnis der Inhalte erarbeitet werden will, ist das in BA/MA-Manier zumindest nicht möglich. Eine Gesellschaft, die Bildung nicht nur als Investition in den Arbeitsmarkt, sondern auch in das Verständnis ihrer selbst und Welt begreift, braucht keine weitere Begründung, das Studieren zu ermöglichen.

Langzeitstudenten, die nur 1-2 Semester über der Regelstudienzeit sind, sollten weiter unterstützt werden, wenn zu erwarten ist, dass sie durchkommen. Studenten, die aber schon mehrere Jahre über der Regelstudienzeit sind, sollten weiterhin nicht mehr staatlich unterstützt werden, da zu erwarten ist, dass sie das Studium nicht ernst nehmen und sich so nie richtig in die Gesellschaft einbringen können.

Trotz was? Die formulierung ist für ein Ministerium aber auch mehr als grenzwertig! Natürlich sollten Studierende die beispielsweise Angehörige Pflegen, Kinder haben oder Gesundheitlich eingeschränkt sind und aufgrunddessen länger studieren gleichbehandelt werden. Zu Faulheit sollte dennoch kein Anreiz gesetzt werden!

Ein Studium kann sich durch private oder berufliche Belastung in die Länge ziehen. Nur weil jemand in der Regelstudienzeit studiert, ist er daher nicht"besser". Der Staat sollte diese Studierenden(in der Aussage wurde nicht gegendert!)weiter unterstützen. Vielleicht brauchen gerade sie dies wie gute Beratungsabgebote, um Ihr Studium zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ich selbst bin Langzeitstudent und bedauere sehr, dass z.B.das Bafög oder der Studienkredit mir nicht mehr möglich sind

Ab wann ist man denn Langzeitstudent? Ein zwei Semester über der Regelstudienzeit ist ja nicht so wild! Aber wenn man teilweise 19. oder 20. Semester auf Kurslisten sieht, dann hört der Spaß doch auf, oder!?

Nicht alle Langzeitstudenten brauchen länger, weil sie faul sind. Allein die Studiengebühren die bis letzten Sommer gezahlt werden mussten. mussten auch irgendwie erst einmal verdient werden. Die Banken reden groß von Studienkrediten, geben die aber auch nicht an Langzeitstudierende, also noch mehr arbeiten um die Gebühren zu bezahlen, und noch länger studieren müssen nur um sich das überhaupt leisten zu können. Hier muss nachgebessert werden - dringend!

Auf gar keinen Fall sollten Leute, die ihr halbes Leben "rumstudieren" vom Staat so lange unterstützt werden, wobei da dann letztendlich der Steuerzahler drunter leiden wird. Allerdings sehe ich nicht Lehramtsstudenten oder Medizin-Studenten als Langzeitstudenten, nur weil sie länger für ihr Studium brauchen als andere. Schließlich gibt es für sie auch Vereinbarungen zur Regelstudienzeit.

Im Bachelor keine platzbeschränkten Seminare

es können nicht alle studenten was dafür,dass sie hinterherhängen.wenn man aufgrund von projekten und seminaren kaum zeit hat um zu lernen,dann eine klausur nicht besteht und das ein grund ist,dass man am nächsten pflichtprojekt nicht teilnehmen kann,dann muss man halt ein semester dranhängen

Ja, weil sie oft wegen besonderer privater Belastungen (Pflege eines Angehörigen, Kinder etc.) länger studieren und nicht weil sie faul sind.

Ich finde geringfügige Langzeitstudiengebühren in Ordnung.

Es sollte nach Gründlichkeit , nicht nach Schnelligkeit gehen, aber nach 13 Semestern sollte man nur noch nach bestandenen Zwischenprüfungen studieren und Geld bekommen.

Man sollte nachen den Gründen für das Langzeitstudium fragen!

Langzeitstudenten sollten besser betreut werden, es muss nach den Gründen geforscht und dann je nach Begründung entschieden werden.

Durch zu geringes Bafög bin ich gezwungen neben dem Studium zu arbeiten, da kommen zu 40-45 Stunden Studium auch noch 8h Arbeit pro Woche obendrauf - einfach zu viel.

Ja, die meisten haben gute Gründe für ein längeres Studium. Nur übertreiben sollte man es nicht.

Die ganz strikte Auslegung der Regelstudienzeit, wie sie momentan existiert, ist eine Zumutung für jeden Studenten, der am Fach interessiert ist und evtl. auch mehr Wissen erwerben möchte als vorgesehen.

Werden sie nicht. Egal welche Gruende man hat (Kindererziehung, schwere Erkrankung, etc.).

Wenn man sein Studium nach vielen Jahren nicht auf die Reihe bekommen hat und nicht gerade einen triftigen Grund dafür hat, kann man nicht erwarten immer weiter vom Staat unterstützt zu werden

Von diesen Langzeitstudenten hab' ich schon viel gehört aber noch nie einen getroffen. Vielleicht liegt es daran, das heute diejenigen die ihr Bafög durch Zeitmangel verlieren sowieso aufgeben müssen?

Da fehlen mir die Erfahrungswerte. Bedingt durch die Semestergebühren und auslaufenden Dipl. Studiengänge gibt es bei uns fast keinen länger Studierenden mehr, der in diese Kategorie fallen würde.

Es gibt mehr Gründe für ein langes Studium als die Nutzung des Semestertickets. Ich denke, dass vielen Langzeitstudenten Unrecht getan wird.

Weil Leistung belohnt werden sollte.

Ja, es sind ja schließlich auch normale Studenten

Jemand der Kinder erzieht, Verwandte pflegt, einfach krank war oder ist, unter psychischen Erkrankungen leidet aber ein motivierter und auch "leistungsfähiger" Student ist, ist mir lieber als die neue Klasse der aalglatten Lebenslauf-Optimierer!

aber das ist leider nicht so....

Zumal wir jahrelang viel Studiengebühren zahlen mussten. Dies wird bei derzeitigen Langzeitstudenten leider nicht berücksichtigt. Die Wenigsten konnten das Geld ohne Nebenjob aufbringen oder man entschied sich (ohne Abschluss) für einen Kredit. Das Studium, somit die Regelstudienzeit betreffend, hatte man also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Familienhintergrund und Arbeitsbelastung neben dem Studium zur Lebensunterhaltung werden nicht ausreichend berücksichtigt. Beispiel: Familie mit 5 Kindern, 4 studieren, alle von den Eltern finanziert. Die Eltern können sich kaum etwas leisten, geschweige denn alle Kinder gleichermaßen unterstützen. Für kinderreiche Familien sollten gesonderte Fördermöglichkeiten geschaffen werden!

Unterstützung brauchen wir gar nicht, die meisten von uns haben eine feste Arbeitsstelle. Aber was wir brauchen ist die gleiche Behandlung: Wenn es Auflagen gibt mit "verfallenden" Scheinen, "veralternden" Studiengängen (ich rede nicht von Erstsemestern sondern vom langsamen Studieren), und man dadurch gezwungen ist manche Prüfungen doppelt zu machen, oder komplett andere Vorlesungen zu machen: dann ist das einfach zerstörerisch.

Das kommt meiner Meinung darauf an, wie man "Langzeit" definiert. Alt werden an der Uni sollte nicht gefördert werden, aber mehr als sechs Semester im Bachelorstudiengang sollten schon drin sein.

Etwas anderes macht auch rein logisch keinen Sinn.
Da investiert der Staat 9 Semester lang in einen Studenten, nur um ihn dann im 10. hängen zu lassen, mit der Gefahr das er abbricht und Hartz 4 bezieht?
Wenn man jemanden unterstützt dann muss man auch langfristig Planen.

Man sollte tatsächlich eine andere Regelung finden und mehr die Gründe beachten, warum ein Studium länger dauert, die die länger studieren müssen, weil sie keinen Platz in einigen Vorlesungen gekriegt haben, sollten gerechterweise das Recht haben, noch ein weiteres Semester Bafög zu bekommen

SELBSTVERSTÄNDLICH! Die soziale Hängematte, die oft unterstellt wird, trifft in den seltensten Fällen zu. Im Gegenteil, oft sind Langzeitstudenten außeruniversitär engagiert und lassen sich nicht einmachen von dem System, dass uns von der Grundschule in die Rente prügeln will. Gegen Arbeitslosigkeit hilft in diesen Zeiten von Technologisierung nur eins: WENIGER ARBEITEN!

schon mal daran gedacht, dass der ein oder ander nicht so lange studiert, weil er das spaßig findet, sondern weil es nicht anders geht?