Eine gute Qualität der Lehre wird durch ein umfassendes und transparentes Evaluierungsverfahren überprüft und gesichert.

verfasst von: MadameClueless
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Thema 6 von 26 im Schlagwort: Sonstiges
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Eine gute Qualität der Lehre wird durch ein umfassendes und transparentes Evaluierungsverfahren überprüft und gesichert.
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Kommentare

die Evalutationen können in der Regel die inhaltlichen Kriterien dafür, ob ein Seminar gut oder schlecht ist, kaum erfassen. Wenigstens in den Geisteswissenschaften sind sie zumeist vollkommen sinnlos

Das sind die Bögen die der Dozent austeilt und sich vor der Abgabe bei einer Verwaltungsangestellte anschaut oder?

Manchmal weiß ich gar nicht, warum ich überhaupt in ner Vorlesung sitze.

Evaluierungsverfahren werden zwar immer durchgeführt, aber reale Veränderungen dauern ihre Zeit

Die Dozenten in der Physik (Uni-Due) sind an Feedback sehr interessiert und bemühen sich stets um Besserung.

Also ich erkenne da kein System!!! Einheitlich oder garnicht!

Eher selten, dass sich irgendjemand vom Lehrpersonal für meine Meinung interessiert hätte.

Evaluierung is schön, aber wenn sich trotzdem nix ändert.....

Münster, Jura: Wie viel sich die Dozenten davon annehmen kann man nicht sagen, die einen mehr, die anderen weniger

Uni Köln: es gibt zwar ein Verfahren, das aber nur von wenigen Dozenten genuntzt und noch seltener veröffentlicht wird. Ich erkenne den Nutzen dann nicht. Nachbessern, sonst kann man es gleich lassen. Demokratische Beteiligung und gutes Qualitätsmanagement sehen anders aus.

Evaluationen werden zwar durchgeführt, jedoch habe ich oft das Gefühl, dass diese nicht berücksichtigt werden.

Also geprüft wird das durch Evaluierungsbögen, was in Ordnung ist, allerdings nehmen die Dozenten die Bögen selber wieder mit, alsist nicht klar inwiefern das dann überprüft wird.

solange sich der Prof, etwas davon annimmt was man evaluiert. Ich habe schon oft den Satz gehört, das ist zuviel arbeit das werde ich nicht ändern, oder wir machen das jetzt mal weil es gemacht werden muss aber eihgentlich werde ich jetzt vor meiner Pension nichts mehr an meinem VL-Stil ändern...

Es gibt transparente und umfassende Evaluierungsbögen, verändern tut sich allerdings auch bei großer Übereinstimmung der Meinung der Studierenden überhaupt nichts.

hahahahahah

Interessant ist doch, was als "Qualität" definiert wird und gesichert werden soll! Das effiziente Auswändiglernen und (maximal) Anwenden der gegenwärtig vertretenen Modelle, oder das kritische Betrachten derselben und ein Verständnis verschiedener Perspektiven? Die Stoßrichtung dieser Evaluierungen deckt sich damit effektiv mit der der privatwirtschaftlichen "Uni-Ratings" und ist entsprechend nicht im Interesse der Studierenden sondern der Wirtschaft

Bis die Evaluation ausgewertet und entsprechende Resultate neu umgesetzt werden, ist mein Studium vorbei.

So ein Schwachsinn, jedes Semester dasselbe, aber es ändert sich doch sowieso nichts. Die Profs machen das, weil sie es müssen, dabei behalten sie ihre Vorgehensweisen bei. Ich glaube die wollen auch gar nichts ändern, nur wenige nehmen sich das wirklich zu Herzen.

Lieber Gast

man kann die These kritisch sehen - aber bitte nicht direkt als "Schwachsinn" bezeichnen!
Und: versuche bitte pauschalisierte Äusserungen (Die Profs...) zu vermeiden - sonst könnte sich ein oder anderer engagierte Prof. zu recht ärgern

Viele Grüße
Kasia (Modertaion)

Es wird zwar in einigen Seminaren evaluiert, aber was dabei rauskommt und welche Konsequenzen das hat, bekommt man als Student nicht mit.

Dank sei dem BCI- Fachschaftsrat der TU Dortmund! Leider könnten meiner Meinung nach die Fragen etwas aussagekräftiger ausgelegt sein...

Es gibt kein solches Verfahren.

mich hat in der Uni dazu noch keiner befragt, oder soll das aus den Noten erkannt werden?

Gute Lehrqualität würde vor allem durch kleinere, intensive Seminare zu erreichen sein...

Solange - wie bei uns - die Ergebnisse einer Evaluation nur dem Dozenten zugänglich sind und keinerlei Auswirkungen darauf haben, ob gute Dozenten eingestellt werden, ist jegliche Auswirkung der Evaluation eine reine Charakterfrage an den Dozenten: reagiert er, oder macht er alles so weiter wie immer? Den Studenten wird dadurch kein zusätzliches Druck- oder Orientierungsmittel geboten.

Evalution gibt es, ob es was bringt ist ein großes großes Fragezeichen

Jeder Student muss am Ende des Semsters eine anonyme Bewertung der Veranstaltung abgeben, um den Schein erhalten zu können.

Evaluierungswahn greift immer mehr um sich. Jeder scheiss wird heute "erhoben". Dadurch ist auf jeden Fall Arbeit gesichert. Anstatt in Messbarkeitswahn zu geraten soll man sich mal lieber darauf besinnen, was sinnvoll ist und wertvoll.

Wenn die Daten gut ausgewertet werden und sich Dinge rund um das Studium verbessern, sind die Kosten der Kampagne gut investiert! Deutschland braucht dringend gut ausgebildete Akademiker!!!

Im Bereich Sonderpädagogik ja.

das sollte wirklich mal gemacht werden... wenn es studentische evaluationen gibt, werden die ergebnisse sowieso nicht beachtet & alles läuft weiter wie immer.... that sucks!

Es gibt sehr engagierte Dozenten, die auf dem neuesten Stand Lehre betreiben. Es gibt aber auch welche, die es sich sehr leicht machen und jedes Jahr dasgleiche schlechte Seminar anbieten und dann über unmotivierte Studierende klagen. Ich habe noch keine Sanktionen gegen die, die es sich so leicht machen feststellen können, Wobei ich nicht weiß, ob die Evaluation von Studierenden hier das richtige Mittel ist. Vielleicht sollten (analog zu Schulen) Kommissionen des Ministeriums eingesetzt werden.

Die Evaluation findet dann statt, wenn kaum Studierende anwesend sind- in der letzung veranstaltung des semesters. dadurch wird keine umfassende bewertung der veranstaltung vorgenommen, die professoren interssieren sich überhaupt nicht für die evaluation und ändern an ihren veranstaltungen rein gar nichts.

Es gibt Evaluierungsverfahren. Die sind transparent und die Mitarbeiter dort sind super nett. Irgendwelche Konsequenzen haben solche Umfragen nie. Außerdem werden eigentlich immer die falschen Fragen gestellt. Ich halte den ganzen Aufwand mittlerweile für Quatsch. Wer vor Einführung eines Studiengangs oder einer Prüfungsordung vernünftig plant, muss nicht dauernd soche Umfragen machen, um den Studis das Gefühl zu geben ihr Probleme würden ernst genommen. Das Ganze ist PR und sonst nichts.

Wenn es richtig gemacht würde, dann stimme ich dieser Aussage zu.

Die Frage die ich mir bei den aktuellen Evaluationsbögen stelle ist, wer kontrolliert diese (mal abgesehen vom Lehrenden Prof./Lehrbeauftragen). Wer sichert mir die "gute Qualität" der Lehre? Aktuell wird bei uns nur zur "Notiz" genommen. Es Ändert sich aber leider nichts :(

An unserer Universität gibt es Evaluationsbögen, die dies abfragen...die Studienqualität ist dennoch im Vergleich zu anderen Universitäten nicht sonderlich hoch.

TU Dortmund: wir haben - zumindest in der informatik - wirklich viele Evaluierungen und Auszeichnungen für gute Vorlesungen/Übungen. Ist schon wirklich gut und auch transparent für uns. Fachschaft tut da viel.

Evaluierungsverfahren, ja, umfassend und transparend: nein.

Es gibt in den meisten Vorlesungen ein Evaluierungsverfahren, allerdings legen die meisten Profs darauf keinen Wert und sie ändern auch nichts. Sie tun es nur damit sie sagen können, es hat ein Evaluierungsverfahren statt gefunden

evaluiert wird noch immer in noch nicht mal der Hälfte der Veranstaltungen und wenn- dann eh nur bei den guten Dozenten!

Ja, es werden Kurse evaluiert, aber nur, wenn der Dozent dies selber veranlasst und genehmigt. Also die Dozenten, die evtl mal was verbessern MÜSSTEN aus studentischer Sicht, werden dies niemals wissen.

Nein, keinerlei Überprüfung. Qualitäten schwanken drastisch mit der Motivation der Professoren.

Das führt nur zu mehr Anforderungen die die Studenten dann ableisten müssen (mit den richtigen Voraussetzungen, zu den richtigen Zeiten im Studium etc....)

Tragischerweise hat man vorallem in schweren Fächern wie höhere Mathematik, Mechanik, Elektrotechnik etc. zumindest didaktisch völlig unfähige Professoren und Dozenten. (WirtIng TuDo)

Das Verfahren ist da, immer am Ende eines Semesters- wenn es zu spät ist und hat keine Auswirkungen auf die Lehre, dass geben manche Dotzenten sogar selbst zu.

Unsere Dozenten geben am Ende des Semesters zwar Evaluierungsbögen herum, es ändert sich nach der Evaluierung aber rein gar nichts.

Das Evaluationsverfahren ist nicht transparent. Ergebnisse werden nicht veröffentlich/diskutiert. Früher gab es ein Online-System mit geringer Teilnahmequote. Jetzt gibt es Fragebögen am Ende des Kurses,allerdings mit wenigen und wenig aussagefähigen Fragen,mit denen sich keine konkrete Kritik äußern lässt. Außerdem werden die Bögen nicht neutral nach der Veranstaltung in einen Umschlag gepackt und eingeworfen,sondern eingesammelt. Das ist bei Gruppengrößen kleiner als 5 Personen diskriminierend

PS: Bezieht sich auch Uni Siegen/Elektrotechnik

Die Evaluierungsverfahren gibt es. Leider ist für mich keine Veränderung sichtbar, selbst wenn ich weiß, dass meine Kommillitonen zum großen Teil die selben Dinge wie ich kritisiert haben.

Uni Münster: Ja, aber schon vor den Studiengebühren und nur auf Initiative der Fachschaft Chemie.
FH Köln: Haha. Schlechte Dozenten teilen erst gar keine Bögen aus.

Spar-Zwänge von mehreren Millionen Euro lassen wenig Platz für Transparenz oder Qualitätssicherung. Es wird evaluiert, aber ändern tut das auch nichts, denn wo kein Geld ist sind auch keine Lehraufträge und ohne Dozenten und Lektoren kann Qualität in der Lehre kaum gewährleistet sein. Außer natürlich, jemand hält ein automatisiertes Abhandeln von 50 Studenten pro Seminar für qualitativ hochwertig.