Viele meiner Professoren und Dozenten stellen überzogene Anforderungen für einen Beteiligungsnachweis.

verfasst von: MadameClueless
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Thema 9 von 24 im Schlagwort: Studienorganisation
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Viele meiner Professoren und Dozenten stellen überzogene Anforderungen für einen Beteiligungsnachweis.
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Studienorganisation
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Kommentare

Viele haben nicht im Blick, wieviel die jeweilige Veranstaltung im ganzen Unialltag ausmacht, da werden kleinere Veranstaltungen mit wenig Credits schonmal zu einem riesigen Arbeitsaufwand.

Auf jeden Fall. Ich habe das Gefühl, dass die meisten Professoren und Dozenten den Bezug zur Realität verloren haben und nicht wissen, wie viel Arbeit in einem Essay, einem Referat, einer Hausarbeit usw. steckt

total prof- und dozentenbezogen! generell nimmt sich aber jeder ungeheuer wichtig und geht wohl davon aus, dass sein/ihr seminar das einzige ist, was man im semester belegt hat

Zur Prüfungszulassung für die Matheklausur muss jeder von uns 100 Punkte erreichen. Punkte können durch Vorrechnen in Matheübungen oder durch die beidn Vorklausuren erworben werden. Nun, nachdem die erste Vorklausur geschrieben wurde, heißt es auf einmal, dass mindestens 50% erreicht werden muss, damit man zur Klausur zugelassen wird. Wo ist hier die Gerechtigkeit? Wie kann in der Mitte eines Semester bereits ein solches KO-Kriterium zugelassen werden? Unmöglich!

Überzogene Anforderungen gab es nur im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich.

Unerfahrene Dozenten überladen ihre Studenten mit zu viel Lesematerial.
Im nächsten Semester sind sie dann weiser - wenn keiner den Kurs vorbereitet hat.
Ist sehr Professor-bezogen.
Sehr subjektive Einschätzung, was von Studenten verlangt werden kann.
Theoretisch nen lockeren Prof suchen, und auf diesem easy-Ticket durchs Studium surfen.
Aber manche gehen wirklich über Board und verlangen Leistungen, die aus einer 40h-Woche eine 80h-Woche machen würden. Für 2CP.

ja, leider gehen viele profs davon aus, dass ihre studenten sich in einem semster das wissen aneignen können, was sie selber in 20 jahren angehäuft haben...

Für 2 ECTS soll man sich den ... aufreißen, gehts noch???

Ich studiere, selber noch Staatsexamen, bei dem nur die Examensprüfungen zur Endnote beitragen, zusammen mit Bachelor und Master, bei denen die Studienleistungen die Endnote ausmachen. Entweder ich muss viel mehr leisten um meinen Leistungsnachweis oder die CP zu bekommen, oder die BA/MA kriegen ihre CP geschenkt.

Man muss den Profs und Lerhbeauftragten zu Gute halten, dass sie selbst nihcht einschätzen konnten und können was man für eine Anwesenheit be- oder ausgearbeitet haben sollte oder muss.
Wer soll das auch alles lesen?
Protkolle?
Hausarbeiten?
Ausarbeitungen?
Jedoch finde ich in Vorlesungen mit 300- 700 Menschen muss man nicht anwesend sein, wenn die Inhalte auch Online stehen. Auch Seminare mit über 60 Studierenden machen wenig Sinn, da es zu keiner intensiven Auseinandersetzung kommt

Nein, denn auch denen sind die Hände gebunden. Meine utopische Idee wäre es, mehr Lehrende einzustellen, da die die wir jetzt haben einfach zu wenige sind

Jeder Dozent macht eigentlich was er will, Leistungen die verlangt werden entsprechen nicht im geringsten den Studienordnung und so genannte Ausarbeitung von Referaten sollen dann auf einmal umfangreicher als Hausarbeiten werden

Die Anforderungen stehen in aller Regel in keinem Verhältnis zum veranschlagten Arbeitsaufwand in Stunden. Im Zusammenwirken mit dem Druck, schnell fertig zu werden, führt das zu einer Konzentration auf die sichtbaren Leistungen: Referat vorbereiten, Hausarbeit schreiben, auf Prüfung pauken. Diese extrem punktuellen Lernleistungen sind ein Hohn für die Seminare selbst, die extrem an Breite und Tiefe verlieren. Diskussionen werden unmöglich, da schon die Grundlagenlektüre nicht mehr drin ist.

Zumindest sollten die Anforderungen einigermaßen einheitlich in den Instituten geregelt sein. Ich konnte mein Studium in den letzten Semestern sehr schwer planen, weil ich dann als Überraschung bei Teilnahmescheinen plötzlich teils Klausuren oder Hausarbeiten abliefern musste, was dann jedoch einfach nicht mehr unterzubringen war.

oft wird für eine einfache teilnahme eine klausur geschrieben

die bachelorarbeit hat nur einen umfang von 35 - 40 seiten. Es wird aber erwartet, dass sie so gestaltet ist wie frühere Abschlussarbeiten im Magister. Viele Professoren sind bereits emeritiert und können sich nicht an die akutellen Gegebenheiten anpassen. Wir brauchen mehr jüngere Professoren. Unserer Studiengang wird nur von einer Professorin begleitet, wenn man mit ihr nicht klarkommt hat man Pech gehabt

Teilweise werden fast hausarbeits-ähnliche Ausarbeitung für einen TN gefordert.

Nicht alle,aber die meisten!

dabei geht es weniger um das Mitdenken oder aktives Mitmachen, sondern vielmehr darum, wann man denn bitte schön alles lesen soll, wo möglich noch auf englisch?

4 Bücher pro Woche 200 Seiten ausarbeiten?!

Wer hier klagt, sollte man ein Semester nach USA gehen: ca. 3000 Seiten Text lesen, 2-3 mal die Woche Seminar, mindestens zwei Klausuren, mindestens zwei Essays schreiben, und daneben jede Menge kurze Aufgaben - für EINEN Kurs.

Freilich waren es dann aber auch nur 4-5 Kurse pro Semester. Aber ganz ehrlich: Mir sind 4-5 Kurse mit deutlichem Lerneffekt und intensivem Arbeiten lieber, als 15 Kurse, bei denen hinterher im Kopf alles verschwimmt und quasi nichts hängenbleibt.

oft totale Willkür und nicht nachvollziehbar

Leider sind Nachtschichten an der Tagesordnung. Auch wird die Anwesenheitspflicht immer mehr. Somit muss man auch lange Anfahrten von 2h pro Weg für Veranstaltungen in Kauf nehmen, obwohl der Stoff gut zuhause gelernt werden könnte.

Ist natürlich jeweils vom Dozenten abhängig. Ich erlebe aber auch häufig, dass Studierende mit absolut unterirdischen Studienleistungen ihren Nachweis bekommen. Ich fände es schön, wenn sich die Dozenten da mehr miteinander absprechen und die Kriterien transparenter machen könnten. So dass weder zu streng, noch zu lasch bewertet wird.

Jeder Prof. ist anders. Bei einem hat man den Hintern voll Arbeit, beim anderen reicht das blose Zombie-Dasein in der Vorlesung völlig aus... Bisher war es dadurch immer recht ausgeglichen - auch wenn die Wochenarbeitszeit immer überschritten wurde.

Referat, Ausarbeitung dieses Referates (bei dem niemand zuhört, weil die anderen Studenten mit ihren eigenen Ausarbeitungen beschäftigt sind) und kaum Diskussionen machen ein Seminar nicht gerade angenehm

Teilweise überzogene Anforderungen, grade bei Profs/Dozenten die sich für den Mittelpunkt des Universums halten und das sind nicht wenige

Nicht alle machen das, aber ein Paar kann ich nennen. In einer Veranstaltung musste man für den Teilnahmenachweis Referat, Protokoll, Text in einer Gruppenarbeit verfassen und noch dazu eine Mini-Hausarbeit. Die Hausaufgaben werden nicht gezählt.... Und die Veranstaltung war für diejenigen, die in einem fortgeschrittenen Semester studieren konzepiert...

Absolut! Es ist nicht nötig für einen solchen Nachweis Klausur, Referat und Hausarbeit schreiben zu müssen!

Es wird nicht berücksichtigt, dass man so einige Veranstaltungen belegt. Teilweise ist der Aufwand so groß, dass man es gar nicht mehr bewältigen kann.

Ja. Es ist auch einfach nicht mehr zu schaffen, die Menge an Theorie die wir verstehen sollen...

In meinem Fall ist es nicht immer leicht Studium und Arbeit unter einen Hut zu bringen, da kann es schon vorkommen, dass ich nicht genug Kurse in einem Semester besuchen kann und sich somit die Studienzeit nach hinten verschiebt.

Ja, Bachelor/Master halt. Früher soll es noch anders gewesen sein.

Das ist bei dem einen so und beim anderen so. Einheitliche Anforderungen, die angemessen sind ud nicht total überfordern wären mal was! (Münster, Lehramt)

Schon, aber es gibt auch das Gegenteil.

hätte gerne mal vorher gewusst, dassman sich einfach für ALLE kurse bewerben muss, weil man eh in nur 10% der seminare einen platz kriegt. aber nö. ich lernte es auf die harte tour :)

Hausarbeiten etc. sind an der Regel. Tests eher weniger. Ich höre aber von vielen in meinem Umkreis dass einige Professoren wöchentlich unfaire Tests schreiben lassen.

Allerdings... manche wollen nur für die Teilnahme schon ein Referat, Essay und lassen noch mehrmals Tests schreiben. Für den LN dann noch 'ne Hausarbeit, die unter Umständen nicht mal etwas mit Essay und Referat zu tun hatte.

Anderen wiederum reicht es, wenn man jedes Mal teilnimmt, was aber nur seeeehr selten vorkommt.

es ist ein absolut bitterböser scherz, dass es hier keine einheitlichen regelungen gibt. in manchen seminaren reicht es angemeldet zu sein um seinen schein zu bekommen, andere lassen einen beinahe eine ganze hausarbeit schreiben und das für die selbe anzahl der creditpoints... reine willkür!!!

Wo sind die "Sitzscheine" von früher nur geblieben???

mit den neuen Studiengängen verschwunden. wobei auch früher *aktive* Teilnahme verlangt wurde, die ggf. geprüft wurde

viele erwarten leistungsnachweise die bei der masse die getan werden muss kaum erfüllbar sind.

Es wird gerne mal vergessen, dass man im Semester mehr als einen einzigen Kurs belegt.

Entweder sind sie an Vorschriften gebunden oder sie fordern einfach ein, dass ein Student auch etwas lernen sollte

In meinem Nebenfach hab ich manchmal das Gefühl, dass ich in jedem Semester mehrere APs machen mus. Dabei handelt es sich eigentlich nur um Beteilgungsnachweise. Dies kostet einen viel Zeit, wodurch man wenig Freizeit hat und auch die Vorbereitung auf wirkliche APs leidet darunter!!!

300 Folien pro Fach auswendigzulernen ist völlig übertrieben und fördert Resignation.

Besonders in diesem Semester wird sehr deutlich, dass die Dozenten der Meinung sind ihr Seminar sei so wichtig, dass wir dafür all unsere Zeit einbringen müssen. Das wir pro Woche mind. 10 solcher Kurse haben wird nicht bedacht

das in einem studium anforderungen gestellt werden sollte einem VOR antritt des studiums klar sein!

Für einen unbenoteten Leistungsnachweis: einstündige Klausur, Anwesenheitspflicht und Referat - halte ich schon für übertrieben.
Solche Anforderungen sind zwar eher Seltenheit, aber dennoch gibt es sie!

zumindest ist es nicht einheitlich. Die einen wollen gar nichts, andere Referat plus Ausarbeiten. Beides gilt für einen 1CP.