Ich muss nicht bulimielernen, sondern erwerbe praxisnahes, aktuelles Wissen und Kompetenzen, die für mein späteres Leben sinnvoll sind.

verfasst von: MadameClueless
Neben dem Wissenschaftsministerium können auch Studierende neue Thesen oder Themen einstellen. Hier kannst Du sie bewerten und kommentieren.
Thema 3 von 7 im Schlagwort: Berufsqualifikation
These: 
Ich muss nicht bulimielernen, sondern erwerbe praxisnahes, aktuelles Wissen und Kompetenzen, die für mein späteres Leben sinnvoll sind.
Schlagwort: 
Berufsqualifikation
vorheriges Themanächstes Thema

Kommentare

Vieles in meinem Studiengang ist mehr oder weniger interessant, aber unnütz und definitiv nicht praxisnah. Das wird erst im Master (ansatzweise) möglich.

ich bin im examen und lerne gerade dinge, die mein prof hören will und die ich nie wieder brauche. für die examensklausur habe ich eine woche bulimiegelernt, in der klausur ausgespuckt und wieder vergessen. das ist ärgerlich.

Das geht doch heuer in der Schule schon so...

Gerade im Lehramtsstudium ist dies nicht der Fall, weil es in D keine ausreichende Vernetzung zwischen Hochschule und Ausbildungsschule gibt. Man muss sich alles selbst aneignen, es gibt einfach kein Maß wieviel man braucht um nahtlos in den Beruf übergehen zu können

Ich muss für jede Übung in Biologie bulimielernen, sonst würde mein Kopf platzen und das sind 2 Übungen die Woche und für die Klausur wird das auch nicht anders funktionieren. Das Wissen ist aber immerhin aktuell und die Übungen zeigen doch immerhin Praxisbezug, auch wenn man nicht genau das später macht, aber diese Grundlage wird man brauchen.

im Studium selber muss ich das nicht, aber momentan "darf" ich mich hauptsächlich mit dem Latinum und dem Graecum beschäftigen. Das ist bulimielernen!!!

Bei manchen Fächern stimmt es bei manchen eher weniger. Das war schon zu Schulzeiten so dass man den Sinn erst später erkannt hat. Auch hier wird das so sein.

Vor allem Bulimielernen!! Vor allem in wirtschaftlichen Fächern geht es nur ums auswendig lernen

ein Pharmazeut muss bulemielernen weil sonst kein platz mehr im Hirn währe für die nächsten 10000 fakten der nächsten Klausur. Und trotzdem kommt noch die Praxis dazu, wenn auch nciht alles für den späteren Beruf sinnvoll ist

Durch das (undurchdachte!) System, 6 Wochen Blockvorlesung und dann Klausuren zu haben, bevor alles wieder von vorne losgeht, lernt man oft nur fürs Kurzzeitgedächtnis und kann die Dinge im Alltag im Grunde gar nicht anwenden, weil sie nicht (praxisnah) vertieft werden.

Nein.

kommt aufs fach an. Bulemielernen vor den Klausuren ist auf jeden Fall angesagt, aber die Kompetenzen wie richtig zu kommunizieren, gute Hausarbeiten zu schreiben und methodisch richtig vorzugehen lernt man schon. Praxisnah? Es geht so...

kein Chance. Man prügelt sich den Stoff für die Klausuren rein und hat keine Zeit, sich mit nicht-relevanten Dinger näher zu beschäftigen.

Lustig!

Ich liebe meinen Studiengang aber leider bleibt mir gar nicht die Zeit Wissen zu festigen. Nach einer klausur wird alles wieder "ausgekotzt" und der Stoff für die nächste Klausur reingestopft!

Die Kombination aus Leistungsdruck und suggeriertem Zeitdruck machen einen tiefer gehenden Wissenserwerb quasi unmöglich

Im straffen Bachelor bleibt einem wohl nichts anderes übrig als "Bulimie"-Lernen!

gelernt wird schnell und fast nur mit kurzzeitgedächtnis. der rest muss später "neu" gelernt werden, bei der arbeit.

Sehr schönes Beispiel für eine Suggestivfrage.

teilweise ja, teilweise nein. Kommt sehr auf das Fach an. Allein aus Zeitmangel ist aber Bulimielernen oft das eizige Mittel der Wahl.

Im Grundstudium wird oft nur bulimielernen betrieben, in den Fächern Englisch, sowie Geschichte.

wenn man bis zu 8 Klausuren pro Klausurphase schreiben (bestehen) muss um in der Regelstudienzeit zu bleiben geht das gar nicht. Der Praxisbezug belibt dabei auf der Strecke.

Viel zu viel Unbrauchbares dabei und zudem an anderen Stellen noch viele Lücken.

Die meisten Inhalte beziehen sich auf den künftigen Lehrerberuf in fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer und pädagogischer Hinsicht, obwohl es in Mathematik Themenbereiche gibt, bei welchen ich beim besten Willen keine Bedeutung für den Aufbau meiner für den Lehrerberuf relevanten fachwissenschaftlichen Kenntnisse erkennen kann, vielmehr geht es überwiegend um weitgehend lebensfremde Überlegungen, die mich in meiner Entwicklung zur Lehrerpersönlichkeit nicht weiterbringen.

Das JuraStudium ist vie zu voll gestopft mit Streigkietn und Meinungen die man dazu auswendig lernen muss, die braucht man i der Praxis alleridngs nciht, da es hier nur um die BGH Meinung geht

Lehramt an der Uni Köln: Wir lernen in der Regel nur für Klausuren und können das Gelernte speziell in der späteren Berufspraxis kaum gebrauchen

Natürlich ist alles Wissen sinnvoll, aber was habe ich letztes Semester noch gelernt??

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
Ist dies ein Experiment in Ironie das ich nicht blicke oder ein Versuch der Psychologischen Fakultät?
Der ganze Bolognaprozess setzt alle enorm unter Druck! Wer nicht in Regelstudienzeit fertig ist ist ein "Loser" und ein "Faulpelz" und muss das erstmal beim Vorstellungsgespräch erklären können!
Das Wissen mag ja aktuell sein - das ändert aber nichts daran, dass ich zu viele Kurse habe, und meine einzige Rettung gnädige Profs sind, die auch mal ne mündliche machen!

Die Inhalte sind, zumindest für das Lehramtstudium, absolut nicht praxisnah. Man muss nur Fakten auswendig lernen und lernt nichts über das wirkliche lehren.

Kommt aufs Fach an, aber in den Geisteswissenschaften ist praxisnahes, aktuelles Wissen eher nicht zu finden.

manchen Studieninhalte sind echt für die Tonne, andere Fächer vermitteln praxisnahes Fachwissen!

in meinen lehramtsstudium für kunsterziehung habe ich nur drei kurse didaktik, wovon nur einer, annähernd didaktische inhalte hatte. ich will kunstlehrerin werden, nicht künstler! auf mein referendariat fühle ich mich, jetzt am ende des studiums, überhaupt nicht vorbereitet. (uni köln)

Inhalte sind aus dem Zusammenhang gerissen, in jedem Seminar unterschiedlich, gestückelt und teils sehr irrelaevant für die spätere Berufspraxis!

Teils teils. Bei Informatik fächern ist sicherlich mit ja zu beantworten, allerdings mnusste ich im Bachelor auch fächer belegen, wo ich heute gar nicht mehr weiß worum es da ging. ich habe das damals nicht als sinnvoll erachtet und auch danach nicht wieder benötigt. Wenn man wissen nicht anwenden kann vergraut es wieder.

Ich finde es nicht Zeitgemäß 4 Veranstaltungen Mathematik (HM a-c und Numerik) in Theorie aber nicht einmal ein Seminar über die Anwendung von Computer-Algebra-Systemen zu haben. Kein Maschinenbau-Student wird in Zukunft - schon gar nicht mit unprogrammierbaren Taschenrechnern - Integrale oder Diffenzialgleichungen "zu Fuß" lösen.

Leider ist gerade im Lehramtsstudium ( LPO 2003) die Praxisnähe nicht gegeben. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang soll sich dies ändern. Aktuelles Wissen und Kompetenzen können aber z.B. im Sprachenbereich ( Studiengang einer Fremdsprache) nur vermittelt werden, wenn in dieser auch unterrichtet wird. Dies ist z.B. in Spanisch an der Universität zu Köln nicht der Fall, bis auf einige ganz wenige Ausnahmen der Lehrveranstaltungen. Wer eine Sprache unterrichtet, sollte sie auch sprechen können.

EIn schönes Wort "bulimielernen" - sind wir jetzt grade beim Konservendosenessen des armen Studenten (die das leckere Essen gleich wieder von sich geben) oder beim Studieren??? Wie soll man das in 3 Jahren (Bachelor) erwerben? Und praxisnah? Völligst realitätsfremd. Und weiß man eigentlich als Bachelor schon vorher wer der zukünftige Arbeitgeber ist- ich frag nur so, ich als Magister...

Ja, durchaus - wenn ich auf einen Abschluss verzichte und mir Veranstaltungen suche, an denen ich ohne Prüfungsanmeldung teilnehmen kann. Also... wenn ich das Studieren als Freizeitbeschäftigung betrachte, ohne Bezug zu verbrieften Qualifikationen. Beides gleichzeitig scheint nicht möglich zu sein.

praxisnah? Mit Glück bei ausgeäwhlten Dozenten...für mein späteres Leben sinnvoll?? Im LA SoPä-Studium lernt man in den Fachwissenschaften leider viel zu oft nur diese Dinge, die weit über dem Niveau der zukünftigen Schüler liegt-die (Fach--)didaktik dagegen bleibt nur zu oft auf der Strecke

Im BA fällt man definitiv von einer Klausur in die andere. Als Ing findet die letzte Klausur mit Ende der Semesterferien statt, die restlichen sind gleichmäßig über die "Ferien" verteilt. Will man in Regelstudienzeit fertig werden hat man entweder 3 Jahre keine Ferien, fährt im Semester, lässt Lernzeit schleifen, oder hat Glück dass man zwischendrin mal ne Woche Zeit hat. Da nimmt man nicht viel mit.

Die Frage suggeriert ja schon, dass längst bekannt ist, dass dies sogut wie niergendwo so ist!

Haha....auf das was in den Seminarräumen gesagt wird kann ich gut verzichten, da hole ich mir lieber die aktuellen Bücher etc. selber ran und arbeite das heraus. Praxis erlerne ich in meiner Arbeit neben dem Studium, da diese auf meine spätere Arbeit ausgerichtet ist. Also die Fh Do leistet keinen hohen Beitrag.

Auswendig lernen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für mein Studium :-D

Man studiert doch nur um Klausuren zu schreiben oder? Für die Praxisnähe fehlt unseren Laboren einfach das Geld...darauf bleibt der HS-Präsident lieber sitzen.

wie ich gerade selbst während meinem Auslandspraktikum erfahre, muss ich so ziemlich alles grundlegende, was ich in den letzten 3 Jahren gelernt habe im Arbeitsalltag für mein Projekt parrat haben, und sehe deshalb, dass das was mir beigebracht wurde praxisnah, aktuell und fördernd ist!

zu viel stoff in zu kurzer zeit

Bei vielen Fächern bleibt einem nichts anderes üblich als nur für die Klausur so viel Fußnotenwissen wie nur möglich in sich hinein zu hämmern. Ob damit Kompetenz oder Wissen mit einhergeht, erscheint mir doch eher fragwürdig.

Bei dem hohen Aufkommen von Klausuren (teilweise 2-3 an einem Tag und das 2-3 tage hintereinander) bleibt einem nichts anderes übrig als bulimielernen..

Ich muss das LATINUM fürs Lehramt nachholen. Muss also nicht nur bulimielernen, sondern auch noch SINNLOS bulimilelernen, ohne diese Zeit und Energie für sinnvolles Wissen und sinnvolle Kompetenzen verwenden zu können.

Bulimielernen ist ja ok, wenn man wenigstens weiß, wozu....

Super!

Im Bachelor war es bulimielernen. Im Master wird praxisnahes und aktuelles Wissen vermittelt, aber immer noch so, dass man bulimielernen muss. Es ist halt nicht genug Zeit, wenn man in Regelstudienzeit fertig werden will.