Die starren Fristvorgaben des Ministeriums beim Übergang zum Master führen zu Problemen bei Studiendauer und BAFöG.

verfasst von: mhenze
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Die starren Fristvorgaben des Ministeriums beim Übergang zum Master führen zu Problemen bei Studiendauer und BAFöG.
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Masterstudienplätze
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Kommentare

Mittlerweile geht es sogar schon so weit, dass von offizieller Seite (z.B. Rektorate) der Tipp kommt, dieletzten Prüfungsleistungen möglichst spät zu legen, da ohne Prüfungen die Person nicht mehr empfangsberechtigt für Bafög sei. Wenn BA/MA ein konsekutives Studium darstellen sollen, wie es ja zumindest laut Gesetzeslage heißt, müssen auch die Strukturen um das Studium herum darauf angepasst werden. Der MA ist kein Zweitstudium, Bafög muss kontinuierlich weitergezahlt werden.

Oh es gibt sowas offizielles wie fristvorgaben? das ist ja interessant...

Auch dozenten haben Probleme Fristvorgaben einzuhalten, es war eine Zitterpartie bis zum letzten Tag

Die Unis sind gesetzlich verpflichtt, die Studiengänge so zu gestalten, dass sie in der Regelstudienzeit abschließbar sind. Diese Rechtsnorm wird leider geflissntlich ignoriert. [++] Dem stimme ich zu.

Hä? Das Ministerium sagt lediglich, dass den Master nur machen darf, wer einen Bachelor hat. Die Unis sind gesetzlich verpflichtt, die Studiengänge so zu gestalten, dass sie in der Regelstudienzeit abschließbar sind. Diese Rechtsnorm wird leider geflissntlich ignoriert. Dabie gibt es toll Modelle an Unis außerhalb von NRW.

Habe das gleiche Problem. Wozu überhaupt Fristvorgaben? Ist das Studium nicht schon schwer genug und die Abbrecher-Quote hoch genug?

Kann ich bisher nicht beurteilen

Zum Teil nicht möglich sich rechtzeitig umschreiben zu lassen, und dadurch erfolgt keine Bafögzahlung. Problematisch, da das Studium dadurch erschwert wird, wenn kein Geld vorhanden ist. Außerdem wird das ganze vom Bafögamt erschwert, da eine viel zu lange Bearbeitungszeit benötigt wird.

Ein Master muss von den Behörden unterstützt werden. Es kann nicht sein, dass Menschen in ihrem Anspruch auf Berufsfreiheit vom Staat eingeschränkt werden.

Oh ja, in dieser Falle sitze ich gerade und muss mich extrem verschulden um irgendwie noch was zum essen im Kühlschrank zu haben. Es gibt keinerlei Auffangnetz, ich hab alles versucht.

Der Übergang Bachelor/Master an der Uni selbst ging noch, aber Bafög bekomme ich laut Sachbearbeiterin frühestens zum 1.1. ausgezahlt. Und dass, obwohl ich den Bachelor noch im letzten Semester abgeschlossen habe. Die Mühlen an der Uni mahlen aber auch langsam, sodass ich die letzten Unterlagen erst in der letzten Woche abgeben konnte.

richtig

Und wenn man zum Master den Studiengang wechselt...Das scheint nirgends geregelt zu sein

Gerade wenn man vom 2. Bildungsweg kommt, hat man schnell ein Problem.

Ich kenne Leute, denen das BAFöG gestrichen wurde und die jetzt zwei Jobs neben dem Studium haben. Und das nur, weil sie aus organisatorischen Gründen keinen Seminarplatz mehr bekommen haben und das Studium dadurch länger dauert.
Ich kann mich dem vorherigen Kommentar nur anschließen.

Weil ich keine Seminarplätze bekommen habe, muss ich länger studieren, bekomme aber kein BaföG mehr: ---> mehr arbeiten, weniger studieren..

Mitarbeiter des Ministeriums sollten sich mal öfter die Basis anschauen, dann gäbe es weniger Probleme!

die machen einfach nichts was für mich interessant wäre

Bachelorarbeit am 1. Tag im neuen Semester abgegeben und man kann 1 halbes Jahr ohne Geld rumsitzen und nichts tun.

Wenn man die Bachelorarbeit verlängern muss, weil das Thema nicht in 3 Monaten zu bewältigen ist, muss evt. 1 Jahr bis zum Master warten.

generell viel zu wenig Beratung für den Übergang, gerade wenn man die Uni wechseln möchte.

Mastervergabe ist zeitlich nicht einheitlich und schlecht getimet. Man erhält teilweise Zusagen erst wenn das Semester schon begonnen hat.

Es müsste einen fließender Übergang vom Bachelor zum Master geben

Beim Jugendamt fehlt Verständnis dafür das auch zu Hause noch Zeit ohne Kind fürs lernen benötigt wird.Bafög-Antrage zu aufwendig u. langsam

Eine einheitliche Regelung der Studiendauer von Bachelor und Master wäre wünschenswert. Bisher gibt es große Unterschiede!

Im Fach Jura müssen wir zusätzliche Sinnlosseminare belegen, um den Anspruch zu behalten, anstatt ausschließlich für das Examen zu lernen.

DIe Bafög Regelung ist absurd. Man bekommt einen Kurs nicht > damit fehlt einem der Nachweis > und schon gibts kein Geld.

Die Bachelorprüfungen müssen in einem sehr kurzen Zeitraum absolviert werden,damit die Umschreibung noch klappt und keine Zeit verloren geht

TOTAL UNSOZIAL

Die Übergangszeit zwischen Bachelor & Master ist ein Zumutung & erschwert es Menschen aus einkommensschwachen Familien ein Master zu beginne

Wenn man 1x durchfällt, muss man schon kämpfen !

In der Psychologie gibt es viele Hürden, die verhindern, dass man mit dem Bachelor inder Regelzeit fertig wird.

isso

Bei uns ist das letzte Bach.Sem. reine Praxis plus BA. Durch viel Bürokratie bei den Ämtern ist es unmöglich sich rechtz. umzuschreiben

Man wird schlicht dazu gezwungen ein Semester nicht zu studieren, wenn man seinen Bachelor nach dem 30.09. macht. Diskriminierung!

eng, aber es geht. Drucker sind mangelware, teilweisen ist das Uni netz sehr langsam (Uni Köln, Humanswiss Fak)

Selbstverständlich.

...das kann man so nur unterschreiben...