Der BAföG Höchstsatz von 670€ ist ausreichend um Lebensunterhalt, Lehrmittel und KV abzudecken. Ein Nebenjob ist nicht nötig.

verfasst von: Queenoflaw
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Der BAföG Höchstsatz von 670€ ist ausreichend um Lebensunterhalt, Lehrmittel und KV abzudecken. Ein Nebenjob ist nicht nötig.
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Kommentare

ist ALG II nicht ungefähr genau so hoch? also insgesamt jetzt. und ? reichts das aus?

man hat auch andere Kosten als Miete und Lebensmittel. z.B. Zahnersatzkosten, oder andere Ratenzahlungen.

Ich bekomme zwar kein Bafög, werde aber von meinen Eltern mit 600€ im Monat unterstützt. Die Hälfte davon geht für die Miete meines kleinen wg-Zimmers am Rande von Düsseldorf drauf, aber meistens schaffe ich es trotzdem noch 30€ im Monat zu sparen, für einen neuen laptop/Bücher/Urlaub. Meine Eltern bezahlen mir schließlich sonst nichts mehr.

Für 670€ könnte ich mir in Köln gerade mal ne Wohnung finanzieren (und bei dem Wohnungsmangel kann man sich nicht die billigste aussuchen und auch im Umland ist die Auswahl nicht größer) und Strom und Internet (ohne das Studieren nicht mehr geht). Essen haut dann bei Aldi und Lidl vielleicht noch hin, aber Unisachen ( Bücher und Co.) gibt's dann nicht mehr. Aber bei dem was alles abgezogen wird, kriegt kaum jemand den Höchstsatz. Ich versteh auch nicht, was alles bei mir abgezogen wird.

670€ reichen in einer Großstadt ja nicht mal fuer Miete, Strom, Heizung und Lebensmittel - an teure Lehrbuecher muss man da gar nicht denken.. und ich kenne auch niemadnen, der den Höchstsatz tatsächlich bekommt..

Lächerlich. Vllt wenn man zufrieden in Duisburg Marxloh wohnt.

Wenn man den Höchstsatz nicht oder generell kein Bafög bekommt, weil die Eltern beide berufstätig sind, hat man nicht viel von dem Angebot.

670€ Bafög Höchstsatz und dazu ein 400€ Job sind definitv ausreichen. Aber man kann sich ja nicht aussuchen den Höchstsatz zu bekommen.

Leider bekomme ich kein BAföG, was ich leider überhaupt nicht nachvollziehen kann, weil mein Studium für meine Familie eigentlich viel zu teuer ist.

dazu müsste man erstmal bafög bekommen- die auswahlkriterien sind einfach müll

Die Armutsgrenze in Deurtschland liegt bei 920€!

Komme mit Höchstsatz mehr als gut aus. Aber bei vielen dauert die Bearbeitungszeit von Antrag bis Bewilligung mehrere Monate, was zu sehr großen Problemen führen kann.

Den BAföG Höchstsatz bekommt nur leider keiner den ich kenne... DIe meisten geben sich wenn sie den überhaupt was bekommen mit 200-300 Euro zufrieden. Wenn dann alleine die Miete schon in diesem Bereich liegt (was in den meisten Unistädten ja locker der Fall ist) was soll man dazu noch sagen? Wer denkt eigentlich daran, dass meistens Kinder aus Arbeiterfamilien BAföG erhalten? Die Eltern sind nicht immer in der Lage die Kinder zu unterstützen und viele denken, wozu, die schaffen das doch eh nich

280 € Bafög von denen ich 270€ Miete zahlen muss? Keinen finanzielle Unterstützung von den Eltern möglich aufgrund von Schulden, die bei der Berechnung des Bafögs nicht berücksichtigt werden.

Zum einen sind die Bezugsvoraussetzungen für den Höchstsatz utopisch, die Voraussetzungen für den weiteren Erhalt bei Doppelbelastung von Studium und nötigem Nebenjob um so utopischer. Daher sollte man eher an sozialerern Verteilungsschlüsseln arbeiten als über die Erhöhung des Höchstsatzes zu diskutieren.

Ich kann mich nur anschließen, WENN man es bekommen würde. Mir hat man ein Bankdarlehen in Höhe von 30€ angeboten. Und da man mir dies anbot, ich also BAfög berechtigt war, es aber ablehnte, bekam ich kein Wohngeld genehmigt. Super liebe Bürokratie!!!

übrigens: ich bekam zuletzt 89€ im monat und meine mama ist mit einem halbtagsjob die hauptverdienerin in der familie. (meine eltern leben in "ostdeutschland"). was sie mir geben sollten, haben sie bei weitem nicht mal für sich zu leben, geschweigedenn um mir was abzugeben.

reichen würde das sicher, wenn man das bekommen würde. stattdessen haben die mit allen mitteln versucht mich aus dem studium zu drängen. ich, als kind einer arbeiterfamilie, habe KEIN RECHT AUF EIN STUDIUM!
wieso dann bafög zahlen.
die könne mich kreuzweise, ich geben mein studium nciht auf, denn ich bin mehr als nur "gut" auf dem gebiet!
dann gehe ich lieber jeden abend arbeiten.

bei den mietpreisen

Das ist um die KV zu wenig. Das auch noch einzusparen ist sicher möglich, tut aber weh. Luxus ist ohnehin nicht drin. Job nicht zwingend notwendig, aber ratsam für mind. 100€ mehr im Monat.

WENN man den kriegen würde wäre das super. Sicher knapp, aber mit Nebenjob ausreichend. Wenn man aber kein elternunabhängiges Bafög bekommt und elternabhängiges nicht ausreicht wird es echt knapp.

Ich bekomme 597 € monatlich, wovon fix jeden Monat 400 für Miete und Gas/ Strom abgehen und der Rest nicht ausreicht. Daher sieht man sich gezwungen einem Nebenjob nachzugehen.

Wenn es elternunabhängiges BAföG während des gesamten Studiums gäbe, könnte man mit 670€ alles abdecken. Wenn!!!

In Köln reicht das nicht aus.

Ein Nebenjob ist auf jeden Fall nötig wenn man in ner Stadt wie Köln lebt und somit ist das Einhalten der Regelstudienzeit fast unmöglich. Habe mir sogar bei der KfW einen Kredit genehmigt und werde wohl hochverschuldet ins Leben starten. Das macht mir während des Studiums einen enormen Druck und Angst.

Kommt drauf an in welcher Stadt man studiert.
Die Mieten in Köln sind so hoch, dass auch der Höchstsatz nicht reicht. Aber wer bekommt den schon.
An manchen Monaten muss ich mit weniger auskommen, dass ich mir zusätzlich zum BAföG Schulden machen muss.

schon traurig, wenn man weniger Geld zum Leben hat als Hartz IV Empfänger und das wo wir die Zukunft des Landes sind...

Wer bekommt denn schon den Höchstsatz??? Man quält sich mit der Bürokratie herum...Selbstständigkeit der Eltern ist gar nicht erst vorgesehen. Ohne Job hatte ich noch nie so viel Geld im Monat. Jetzt wo ich wegen meiner Bachelorarbeit keinen Job mehr machen kann, muss ich auf mein Erspartes zurückgreifen.

Are you kidding me? Ich habe nen Nebenjob und werde von meinen Eltern unterhalten - und ich habe gute 50 € weniger im Monat! Es ist meistens der Leistungsdruck der Bafög-Studenten in die Knie zwingt. Sich an die unrealistische Regelstudienzeit halten zu müssen sorgt nur dafür, dass mehr Herzinfarkte von Akademikern gehabt werden.

bekomme selber kein bafög, jedoch müssen sich alle meine freunde, die bafög beziehen nebenbei arbeiten. verdammt schwierig, mit dem höchstsatz - den ja nicht alle kriegen - in großstädten hinzukommen...

Wenn man den Bafög-Höchstsatz bekommt, sollte das tatsächlich hinhauen. Aber zusätzliches Einkommen macht das Leben dann doch angenehmer.

Die besten Hochschulen liegen in den Großstädten und dort kostet eine durschnittliche Wohnung im Umkries von 20 km meist noch 12-14 Euro Kalt pro qm. Dass ist mit 255€ Mietzuschuss nicht zu Finanzieren. Und bei steigenden Lebenserhaltungskosten und Inflation kann auch die letzte erhöhung von c.a. 13€ seit den 1980er nicht ausreichen. Mit Bafög lebt man unterhalb der Armutsgerenze in Deutschland. Jeder Mensch hat Anrecht auf mehr! Gleichheit mit den Hartz 4 Leistungen wäre das mindeste!

Es sollte für die gewöhnliche Studentenbude und kleine Extras reichen.

Juhu! Meine Eltern verdienen viel!! Zu viel! Sogar soviel, dass meine Mama mir doch bitte 550 Euro geben soll. Pro Monat! Na klar! Warum nicht! Die SChulden, die sie noch hat vom Studium oder ähnliches zahlt sich ja von alleine. Es reicht vorne und hinten nicht. Wenn man überhaupt welches bekommt. Meiner Meinung nach sollte es für jeden Studenten AFÖG oder generell eine Förderung geben! Ich kenne zu viele, die durch ihre Anzahl an Nebenjobs echt nicht mehr können!!!

Schon allein nicht, da es nur für die Regelstudienzeit gezahlt wird und wenn man mehr als 6 Semester braucht ist man aufgeschmissen. Außerdem zahle ich für UND Kopien fast 50 Euro jeden Monat.

Reicht leider nur für das abelut nötigste. Sozialeben ist teuer!

Natürlich nicht. Wer glaubt denn das? In einer Grossstadt geht mehr als die Hälfte für die Miete drauf. Und dann muss man noch was essen... 30 Tage lang... hmmm. das geht selbst mit nebenjob kaum, der dann neben der vorgesehenen 39 Stundenwoche stattfinden soll.

In Städten wie Münster, in denen man mit mindestens 300 € Miete dabei ist, reicht es ganz und gar nicht - ich habe zunächst einen Kredit augenommen und muss jetzt nebenher arbeiten, um nicht hochverschuldet ins Berufsleben zu starten. Somit wird es schwer, rechtzeitig den Leistungsnachweis zu bringen und das Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen, also gibt's in den letzten Semestern wohl gar kein BAföG mehr. Finde ich nicht gerade fair.

wohnungen in münster sehr teuer

Ich wünschte, ich hätte soviel im Monat. Ich muss mit 500€ ohne Bafög auskommen...

Bei einer Durchschnittsmiete von 300 Euro, Kosten für Bücher, Nahrungsmittel und Semestergebühren ( rund 200 Euro halbjährlich Uni Köln) ist dies leider nicht genug.

Klar, wer sich von Konservendosen ernährt und außerdem keine Bücher liest ist klar im Vorteil.

Leider ist es viel zu schwer ÜBERHAUPT Bafög zu erhalten. "Klagen Sie es doch bei ihren Eltern ein" klingt einfach: ist es aber nicht!

Dass BaföG nur für die Regelstudienzet gezahlt wird muss dringend geändert werden. Oft müssen gerade Menschen die BaföG beziehen noch neben einem Studium arbeiten und dann spätestens ist die Regelstudienzeit absolut unrealistisch. Studienwechsel o.Ä. müssen auch möglich sein.

Wenn man früher gearbeitet hat und Privatversichert ist reicht es nicht aus.

Bei Mietkosten von mindestens 300 Euro im Wohnheim und rund 400 Euro minimum im WG- Zimmer ist der Satz ziemlich knapp. Dazu noch ca. 70 Euro KV und Bücher... Ohne Job geht da gar nichts. Und das heißt dann Regelstudienzeit ade.

Finde ich nicht, deshalb geh ich noch neben bei arbeiten, sonst müsste ich viel einschränken!!

Finde ich nicht, deshalb geh ich noch neben bei arbeiten, sonst müsste ich viel einschränken!!

Wenn man kein BAfög bekommt, bringt das alles nichts. Da muss man eh jobben und dann muss man ab 400 Euro noch Krankenkasse und Rentenversicherung zahlen...

ich bekomme kein BAföG, da ich mich lieber zu 100% selbst finanziere, kann mir aber schwer vorstellen das 670€ reichen (ich habe im Monat um einiges mehr zur Verfügung). Es kommt wohl auch darauf an, wo man studiert (wie hoch sind die Mietkosten) usw.