Der Betreuungsschlüssel ist miserabel! Bei Abschlussarbeiten gibt es kaum Rücksprachemöglichkeiten mit den völlig überlasteten Professoren!

verfasst von: Mademoiselle
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Kommentare

Bei mir hat alles prima geklappt, mein Prof war ansprechbar, wenn ich ihn brauchte.

Wieso ist immer die Rede von überlasteten Professoren? Sind das die Menschen die 3 Tage die Woche an der Uni sind und am Wochenende abschalten können?

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,
bitte achte auf Deine Formulierungen. Tritt für Deine Meinung ein, aber greife dabei keine Personen oder Gruppen an. Professoren könnten sich durch Deinen Kommentar angegriffen oder beleidigt fühlen. Halte Dich beim nächsten Mal bitte an die Spielregeln (http://besser-studieren.nrw.de/spielregeln), um weiterhin einen fairen Dialog zu gewährleisten.

Beste Grüße und Danke im Voraus
Markus (Moderation)

Fak. Physik, Uni-Due: Sehr gutes Betreuungverhältnis! Man kann bei fast allen Profs. einfach an die Tür des Büros klopfen und meistens ohne Termin mit diesem über wirklich ALLES sprechen und er wird einem weiterhelfen. Hier ist jeder am Erfolg der Studenten interessiert.

uni köln: es gibt so gut wie überhaupt keine betreuung. für fragen haben die profs keine zeit, mal davon abgesehen, dass in vielen fällen auf organisatorischer ebene, die linke hand sowieso nicht weiß, was die rechte so macht

Uni Köln: Die Betreuung in Köln ist in nahezu allen Bereichen wirklich miserabel. Ich hoffe, dass endlich etwas dagegen geschieht. Im Moment haben wir zwar viele Studierende, aber die Lehre leidet und wenn nichts dabei rauskommt, kann man es gleich lassen.

Habe die Erfahrung gemacht, dass Profs entweder die ganze Zeit da sind und keiner Gesprächstermine bei ihnen braucht - ODER ständig beschäftigt sind und jeder ihnen die Tür einrennt.
Sehr frustrierend. Vor allem wenn kleine Details die ganze Arbeit ruinieren und runterziehen - und ein zweites Treffen das verhindert hätte.
Bei der CP-Jagt sind gute Noten wichtiger denn je!!!

Völlig richtig. Vor allem bei einer Massenuni wie der Kölner. Betreuung- was ist das? Man werfe einen Blick zu unseren keltischstämmigen Nachbarn auf der Insel und schäme sich in Grund und boden. Wie gesagt, wenn ich fertig bin hier an der Uni Köln bin ich perfekt ausgebildeter Manager- und das mit einem Geistewissenschaftsstudium. Wie wärs mit mehr Lehrkörpern (endlich mal- Gebäude haben wir ja jetzt en masse)?

Dies ist sicherlich fach- und vor allem professorenabhängig, allerdings blocken die Professoren definitv in zunehmendem Maße ab und nehmen sich weniger Zeit für die Studenten - auch für Abschlusskandidaten, die dringend Hilfe brauchen.

Nicht nur bei Abschlussarbeiten. Die Dozenten haben keine Zeit, Fragen zu beantworten. Es werden viel zu wenig Sprechstunden angeboten. Die wenigen Termine die es gibt sind ausgebucht und man muss deshalb in anderen Veranstaltungen fehlen

Wenn in einer Sprechstunde 50 Leute auf der Liste stehen, ist es schwer an den Dozenten zu kommen!

Das liegt aber eher daran, dass die Professoren nur an Forschung interessiert sind.

Viel zu viele Studenten auf viel zu wenig Professoren bzw. Prüfungsberechtigte und Dozenten insgesamt!

Nicht nur die Rücksprache ist schwer. Ich habe sogar das Problem, dass ich in dem von mir favorisierten Bereich keinen Prüfer finde, da die Stelle nur vorübergehend für dieses Semester besetzt ist und das geht wahrscheinlich noch ein paar Jahre so weiter. Jedes Semester ein neuer PD, der kurz vor Vorlesungsbeginn erscheint und direkt nach Vorlesungsende wieder weg ist. So kann man keine Abschlussarbeit schreiben. Wenn ich diese Probleme vor dem Studium gekannt hätte, hätte ich nie angefangen!

ist auch fast nicht anders möglich bei der masse an studenten

Das trifft m.E. schon zu. Das ist v.a. ärgerlich, weil dadurch Lernchancen minimiert werden. Wie sonst soll man lernen, wie Referate/Hausarbeiten angefertigt werden, warum sie wie bewertet werden, ...? ich habe von einer ambitionierten befreundeten Dozentin gehört, dass sie überlegt, ihr bisheriges sehr ausführliches Feedback zu geschriebenen Texten zurückzufahren, weil sie ansonsten völlig überlastet ist. Aber das wäre so schade!

Auch bei den Matheübungen ist es in Köln Lehramtsausbildung so, das 2 Leute 200 Übungen mit je etwa 3-5 Seiten pro Woche korrigieren müssen. Da kann ja keine detaillierte Rückmeldung erfolgen.

Unsere Betreuungsschlüssel sind super. Das liegt aber daran das ich ein technisches Fach mit wenigen Studis belege und wir ein "angeschlossenes" Fraunhofer Institut haben. Ich kann aber berichten, das unsere Fakultät die absolute Ausnahme auf dem Campus ist.

Kleine Uni, mehr Freiraum für Professoren ... ein Vorteil. :)

Ja... und die QV-Mittel werden das Problem nicht annähernd lindern. Wann werden endlich die Curricularbandbreiten angepasst??

In Erziehungswissenschaft muss man sich zu Beginn des Masterstudiums schon um einen Masterarbeitsplatz kümmern, 2 Jahre vorher, wenn man eigentlich noch keine Ahnung hat.....

leider

Für persönliche Betreuung ist das Studium viel zu sehr massenabfertigung. es gibt aber immer ausnahmen, die sich wirklich mühe geben- im rahmen der möglichkeiten.

Manche Profs geben sich Mühe damit, andere hingegen haben in den Semesterferien höchstens 1-2 Sprechstunden, die dann total überfüllt sind.... Beratung sozusagen ausgeschlossen!!!
Feedback auf Arbeiten habe ich während meines gesamten Studiums inkl. MA nur zwei Mal bekommen.

die Zeit für gute Betreuung fehlt den Dozenten dann für Forschung, zudem sind viele fachlich überfordert (z.B. bei empirischen Arbeiten, bei denen sie sich zwar mit dem Thema, weniger jedoch mit Statistik/emp. Forschung auskennen)

Bisher gab es immer Rücksprachemöglichkeiten. Auch bei allen Kommilitonen, die ich gesprochen habe

Ist leider so... Gibt ja auch viel weniger Professoren bei mehr Studierenden als vor einigen Jahren.

kann ich so nicht bestätigen. ich habe schon häufiger die private telefonnummer meiner dozenten bekommen um bei besonders aufwändigen arbeiten rücksprache halten und fragen stellen zu können

Definitv ja. Ich war zweimal bei meinem Prof. Zuerst wurde das Thema angestimmt, danach nur Gliederung und Bibliographoe besprochen, das wars. Während des Schreibens gab es kein Feedback, ich bin auf die Benotung gespannt.

Absolut! Es ist eine absolute Seltenheit, daß man ein Feedback zu einer Arbeit erhält.

Stimmt!

wir benötigen dringend mehr Lehrende!! DUE

wobei dies auch stark von den professoren abhängt. es gibt immernoch einige, die sich wahnsinnig viel zeit nehmen und wirklich helfen. nur leider sind diese in der Unterzahl und die Mehrheit hat keinerlei Zeit für Fragen und Hilfen.

Das war eine große Sorge von mir. Zugetroffen hat es allerdings in meinem Fall nicht. Ich habe zwei sehr beschäftigte Prüfer, die mich aber fast immer gut betreut und beraten haben. Sicherlich ist es sinnvoll vorab abzuklären was man sich von den Prüfern erwartet und was sie Leisten können. So kann im Zweifel vorab ein alternativer Prüfer gewählt werden.

Stimmt leider oft - jedoch gibt es unter den Dozenten auch Ausnahmen, welche sich den Studenten annehmen und bestmögliche Betreuung zu gewährleisten suchen!

In vielen Vorlesungen sitzen 200 - 400 Studenten. Und ein Dozent betreut i.R. mehr als eine einzige Vorlesung. Das macht eine Betreuung, die wirklich eine ist, fast unmöglich.

Ich studiere auch an der Uni Siegen und dort ist das echt fächerabhängig. Ich kenne Studenten,die 1,5 Jahre darauf gewartet haben,damit ein Prof. Zeit hatte sie zu prüfen. Gerade bei hochfrequentierten Fächern wie Deutsch/Englisch ist das ein immer größer werdendes Problem und nur sehr wenige Dozenten können einem überhaupt weiterhelfen. Die Studienberatung and unserer Uni taugt auch nicht wirklich viel. Da erzählt einem jeder was anderes. Auf die verlasse ich mich schon lange nicht mehr.

Im Studiengang Mathematik an der Uni Siegen wurde ich immer gut betreut bei Fragen und bei meiner Bachelorarbeit. Das ist aber sicherlich der Vorteil einer kleinen Uni und nicht überall so.

klar haben die professoren nicht immer zeit aber man bekommt doch immer einen termin und es gibt ja auch genug mitarbeiter die weiterhelfen. Dafür dass da bei uns an der uni so ist, sind wir in den rankings aufrgrund geringerer abschlusszahlen pro prof (weil so viele da sind muss jeder nur ein paar absolventen betrueen)auch nicht sehr gut

Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Wie soll jemand die Arbeiten von über 50 Personen im Seminar lesen, gleichzeitig die BA/MA-Arbeiten und Dissertationen betreuen,lesen,Prüfungen abnehmen und am besten noch selbst in der Lehre+Forschung tätig sein? Das ganze System müßte generalüberholt werden. Viele Dozenten geben sich wirklich Mühe, aber die Strukturen sind falsch. Es fehlen einfach die "mittleren" Lehrkräfte. Ich muss nicht wegen jeder Frage zum Prof.-bei uns aber kein anderer da.

Ja, die Professoren und Dozenten haben viel zu viel zutun. Es müsste mehr Lehrende geben. Meist bekommt man nur eine kurze Rückmeldung und es fällt schwer sich daran weiterzuentwickeln. Aber es ist auch verständlich, dass die Dozenten nicht mehr leisten können. Sie müssen zu viele Studierende betreuen. Da bleibt kein Raum für Tiefe.

Den Prof hab ich während meiner BA nicht einmal zu Gesicht bekommen. Auch der betreuende Assi hat sich wenig gekümmert da 'viel mit Lehre zu tun'

Oft ist es besser, sich von einem Mitarbeiter betreuen zu lassen als vpom Prof selbst.

Ich hatte nur gute Erfahrungen. Ich denke, dass ist vom Lehrstuhl abhängig.

Ja! Der zuständige Betreuer ist 2Wochen vor dem Abgabetermin in den Urlaub gefahren und der Prof hatte wegen Besprechungen höchstens 0,5h

Nicht bei uns! Es ist eben total abhängig vom Prof!

Kein Wunder, denn nur noch Drittmittel zählen. Lehre und Betreuung laufen nur nebenbei.

meistens hat man gar nicht die möglichkeit beim "wunschprof" zu schreiben, weil der meistens schon wieder an einer anderen uni ist.

Bekomme für meine Diplomarbeit 1x Betreuung durch Sprechstunde!

Viele Dozenten nehmen sich Zeit, leider gibts es manchmal auch Ausnahmen.