Die Arbeitsbelastung ist nicht gleichmäßig über das Semester verteilt. Es gibt Wochen, in denen ich mehr als 60 h für mein Studium arbeite.

verfasst von: mhenze
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Die Arbeitsbelastung ist nicht gleichmäßig über das Semester verteilt. Es gibt Wochen, in denen ich mehr als 60 h für mein Studium arbeite.
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Studienorganisation
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Kommentare

projektorientiertes studium

Besonders auffällig ist dies, zu Beginn und am Ende des Semesters: während zu Beginn noch verhältnismäßig wenig zu tun ist, wird das Pensum zum Ende hin immer intensiver, besonders, da sich die Fächer und Kurse untereinander nicht abzusprechen scheinen und es vorkommen kann, dass man in einer Woche drei Vorträge halten und schriftliche Hausaufgaben abgeben muss, während es in anderen Wochen kaum etwas zu tun gibt.

Die 60 h werden de facto verlangt, das "Workload-System" sagt da zwar was anderes, aber auch nur weil es von optimalen Bedingungen auszugehen scheint. Solch Messbarkeit wird eigentlich keinem Individuum gerecht. Zusätzlich gehen das Modulhandbuch und die Prüfungsordnung davon aus, dass Studierende noch ein Leben neben dem Studium führen, wo sie z.B. als Lohnabhängige beschäftigt sind und oder auch mal was Freizeit genießen wollen. N Buch lesen, n Film schauen ist eigtl. selten entspannt drin.

in einer woche schreibe ich drei klausuren und habe ein prktisch/mündliches testat. davor knubbelt sich der lernstoff natürlich

absolut, und das neben einem Nebenjob

Ja aber das ist doch normal. Dafür hat man am Semsteranfang noch weniger Stunden gehabt

Definitiv ja! Denn es hängt vom Umfang der Vorlesungen und der Anzahl der Klausuren ab.

es ist zwar nicht unbedingt gleichmäßig verteilt, aber es sind nie mehr als 30-40h die Woche.

stimmt. Die Klausuren sind nunmal alle am Ende...

Ich habe seit Anfang des Studiums gerade mal 2 Tage nichts gemacht. Die 60 Stundenwoche ist eher der Regelfall als die Ausnahme und in den Semesterferien muss man dann auch noch Praktika und sonstige Sachen machen, also Freizeit ade

-.-

Im Bachelor eher Dauerbelastung von 60h. Im Diplom war man flexibler...

Der Bachelorlehrplan ist so straff, dass es anders nicht möglich ist.

60 Stundenwoche... Regelfall... hat nichts mit Klausuren zu tun!!! Wer dann erst anfängt zu lernen, dem bringt auch ne 80 Stundenwoche nichts!!!

An der Uni Duisburg-Essen ist der Studiengang Medizin eher schlecht strukturiert, besonders im Physikum. Die Zeit konnte viel besser geplant werden.

Nicht bei allen Fachrichtungen. Man kann selbst die Zeit planen.

Vorlesungszeit wird nur rumgegammelt und dann Aktion. Verstehe nicht warum Klausuren, Referate etc alles in 1 Monat stattfinden muss

Weniger als 60 h habe ich nur in den Semesterferien, ansonsten beträgt der Arbeitsaufwand fast immer mehr als 60 h.

Bisher konnte ich meine Formen der Leistungserbringung z. B. Referate über das Semester gut verteilen, Prüfungen finden meist am Semesterenende statt.

In den Semesterferien und der Prüfungsphase auf jedenfall. Aktuell mache ich eine praktische Bachelorarbeit zusätzlich zu meinem regulärem Semester, so dass ich kaum noch Luft zum Atmen habe! Ich habe seit April keinen Tag gehabt, an dem ich einfach mal Nichtstun konnte.

Klar. Man rechne: 8-10 Kurse à 2 Studen sind 16-20 Wochenstunden. Dazu jeweils Vorbereitungszeit à 1-2 Stunden sind 10-20 Wochenstunden. Dazu kommen noch Latein (was extra dazu kommt, muss man ja NACHmachen) 6 WS + 6-12 VBS = 12-18 h. Dann noch Referate, Klausuren und Hausarbeiten dazu rechnen. Locker über 60.
Und wer schneller fertig sein will, bzw mal durch nen Kurs durchfällt - na der hat ja dann wohl selber Schuld, nicht?

von einigen fakultäten werden mid-term klausuren angeboten, die meisten liegen jedoch am ende des semsters. stress pur, wenn man in allen klausuren eine gute note haben möchte. eigentlich nicht zu schaffen, wenn man nicht sowieso ein überflieger ist.

Definit iv. Zwischendurch hat es den Anschein, dass die Dozenten selber den Überblick verloren haben!

Ja, sicherlich in allen Naturwissenschaften..

Teilweise kommt das vor, ist aber individuell unterschiedlich.

So ist es halt...

In den meisten Examensprüfungen gab es so spezifische Themen, die mit meinem späteren Arbeitsaalltag an einer Förderschule so gut wie nix zu tun haben. In fast allen Examensprüfungen habe ich auswendig Gelerntes einfach so wiedergegeben.

Die 60h ist Normalzustand, wenn ich alles tun würde, was von mir erwartet wird!

60 stunden die Woche sind leider die Regel, gegen ende des Semesters, wenn dann wieder alle Klausuren innerhalb von 5 tagen geschrieben werden steigt die Stundenzahl auch schön mal auf gute 80, wirklich schade!

Jup. Das ist das Unileben. Aber das bringt auch Abwechslung und sit spannend- zumindets für uns Magister war es das. Inwieweit das auch auf die konformen neuen Studiengänge zutrifft weiss ich nicht

Schade ist, dass es nicht alle paar Wochen Essays oder andere Aufgaben gibt, die abgegeben werden müssen, sondern immer am Ende in einer Woche alle Klausuren geschrieben werden.

Das LPA Köln ist schlimm

Die Arbeitsbelastung ist bei den Ings gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt! Vorlesung, Übungen und Vorträge im Semester, Klausuren in den Ferien.

Ich würde mich freuen, wenn ich mal mehr gefordert werden würde. All das was ich lerne bringe ich mir selber bei. Es gibt zu wenig Seminare und auf bestimmte Berufsrichtungen wird gar nicht eingegangen. Wer Soziale Arbeit studiert wird gleich abgestempelt mit Kindern oder Jugendlichen zu arbeiten. Leute!!! Ich arbeite mit Menschen mit komplexen Behinderungen. Ich gestaltemein Studium seit 2 Semestern so wie ich es brauche und ich bin erst im 3.

Gerade im Lehramt durch die verschiedenen Fächer lässt es sich nicht vermeiden. Es ist ja nichts abgestimmt oder koordiniert.

leider gibt es von den 60h wochen zu viele!!

Ja,immer wenn die Klausurphase bevor steht.

vor allem bei projekten vor kolloquien oder in deren endphase.da schläft man kaum bzw. macht tagelang durch,um alles zu schaffen..und wenn dann noch klausuren dazukommen,dann kann man nur krank werden-körperlich und geistig

Und die meisten Dozenten meinen, dass man nur ihre Vorlesung/ Seminar besucht und setzen mal gerade so und auch meist eher kurzfristig voraus, dass man 50 Seiten als Vorbereitung liest.

Aber es gibt keine Woche in der ich weniger als 60 Stunden für die Uni arbeiten muss.

Prüfungsphasen; 2 - 3 Prüfungen in einer Woche die Woche wird quasi durch gelernt

in der Vorklausurfase, wenn Praktika anstehen etc. sobald sich der Stundenplan eben verschiebt wirds oft kritisch

vor allem in komprimierten Klausurphasen

Speziell in Klausurphasen, die eigentlich immer in den Semesterferien liegen, ist ein deutlicher Anstieg der Arbeitsbelastung zu verzeichnen.

Prüfungszeit ist Extrembelastung

Abgesehen von den ersten paar Wochen wo man vielleicht nicht ganz so viel lernen muss, ist der Arbeitsaufwand eigentlich immer ca. 60 h wenn man alle Regelvorlesungen besucht. In den Ferien gibts eventuell etwas weniger zu tun, wenn man keine Praktikas oder Seminare absolvieren muss.

Und Ferien bzw frei gibt es auch nicht. Ich habe immer irgendwelche Praktika oder Klausuren gehabt oder musste zumindest für diese lernen

Soweit es in der Macht der Universität liegt, das zu ändern, kann ich mich in Siegen nicht beschweren:

Der ein oder andere Dozent ist bereit, die Woche, in der die Klausur stattfinden soll, in Absprache mit den Studierenden festzulegen. Das entzerrt die Klausurphase.

Die Abschluss(teil)prüfungen liegen abseits der gängigen Klausurphasen.

Bei Hausarbeiten oder Referaten ist vor allem eigenes Zeitmanagement gefragt.

Die Verteilung ist bei uns eigentlich ganz gut, der Arbeitsaufwand allerdings insgesamt hoch.

Um mein BaföG zu behalten hätte ich eigentlich dauerhaft über 60 Stunden pro Woche für mein Studium (Studienfächer+Sprachnachweise) arbeiten müssen. Da ich bereits nach dem 3. Semester kurz vor dem Burnout stand war mir dies nicht weiter möglich.