Die Vergleichbarkeit der Studiengänge scheitert bereits an nicht einheitlichen Modulnamen, Arbeitsumfang, Credits, etc.

verfasst von: Samson
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Die Vergleichbarkeit der Studiengänge scheitert bereits an nicht einheitlichen Modulnamen, Arbeitsumfang, Credits, etc.
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gleichwertige Kompetenzen
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Kommentare

Die Module sind zum Teil komplett unterschiedlich. Bsp.: Biologie in Köln und Bonn, in Köln sehr chemisch, in Bonn nur das nötigste an Chemie. Stellt euch vor Bonn nach Köln wechseln zu wollen: es müsste ganz viel in Chemie nachgeholt werden, womit man gewiss nicht im gleichen Semester landen würde. Die beiden Unis liegen fast nebeneinander und dann sowas, das nennt man Kommunikation!

Der Chemiker war früher mehr oder weniger einheitlich. Mittlerweile machen alle was sie wollen und keiner spricht miteinander. Soviel zum Thema problemloser Hochschulwechsel.

Stimmt. Habe den Vergleich zwischen verschiedenen Unis ziehen können. (Uni Augsburg, Paderborn, Konstanz und Uni der BW in München)

Die Vergleichbarkeit der Studiengänge scheitert schon daran, dass man nicht an allen Uni's dasselbe Niveau vorfindet.

Schon im europäischen Rahmen ist ein vergleichbares BA-System nicht zu erkennen. Wozu alle europäischen Studiengänge angleichen, wenn man sie dann doch "anerkennen" lassen muss. Das funktioniert zwar reibungslos, aber die für mich erkennbare Prämisse der Bachelorumstellung, dass ale Abschlüsse vergleichbar sind, ist absolut fehlgeschlagen.

absolut, die idee war gut, in der praxis scheitert dieser vergleich leider schon innerhalb einer hochschule, ganz zu schweigen von dem vergleich mehrerer hochschulen, national und international. es kann doch nicht sein, dass student a für seine 180 credits 5400 h (1 credit= 30h) braucht, während student b für dieselbe anzahl punkte vielleicht 6500 h braucht, weil sein modulhandbuch einen viel größeren arbeitsumfang vorsieht...

stimmt!

Uni Köln: zwischen den Studiengängen fehlt die Vegrleichbarkeit völlig, aber selbst in gleichen Studeingängen kann man das Studium an zwei verschiedenen Unis nicht vergleichen (z.B. BWL in Köln und Wuppertal). Die Idee hinter Bologna war eine andere.

"Vergleichbarkeit" ist ein politischer Slogan und reine Propaganda.
Vergleich doch mal dein BWL mit meinem Philosophie!
Ja! Das war seeeeeeehr aussagekräftig.
Alles was verglichen werden kann ist
"ich habe X Credit Points, wie viele hast du?"
Und das sagt dann aus, wer dann ZUERST umsonst vorm Arbeitsamt stehen darf . . . . . . welches sich bequem 10 Minuten Fußmarsch vom Uni-Haupteingang entfernt befindet.
Guter Job, Stadtplaner!

kein Überblick möglich; klingt alles toll, man weiß nur nicht, was es wirklich sein soll

Ich stimme der Begründung der Aussage, die ich hier Bewerte zu

Ich blicke als Magister da sowieso schon seit langem nicht mehr durch

Wenn man aus einem ähnlichen Studiengang mit insgesamt gleich vielen CP wechselt verliert man erst bei den unterschiedlichen Modulnamen, dann an dem unterschiedlichen Arbeitsumfang (in einem Modul 2 Veranstaltung in der nächsten Uni 3 Veranstaltung pro Modul). damit einhergehen ist zusätzlicher arbeitsaufwand oder zurückstufung an einem anderne studienort.

ganz klar ja

JA!

Absolut! Die internationale Vergleichbarkeit, die der B.A./M.A. herstellen sollte, ist schon zwischen den innerdeutschen Hochschulen nicht gewährleistet - wie auch, wenn jede Uni den eigenen B.A./M.A. strickt?

Selbst im gleichen fach der selben Fakultät können die Unterschiede ENORM sein! Man hörte von derselben Seminararbeit, die bei dem einen Dozenten als 1,0, beim anderen mit 2,7 benotet wurde.

Modulnamen, Arbeitsumfänge, CP et cetera trennen teils -Welten- von einander.

Selbst an der gleichen Uni ist die Leistungspunktevergabe für den gleichen Abschluss mit verschiedenen Fächern (Lehramt) reine Willkür

Da stimme ich absolut zu! Leider!

definitiv!

Absolut. Die Vergleichbarkeit von Vordiplomen war auf jeden Fall besser. Ich weiß von vielen die damit besser wechseln konnten. Das liegt daran das ein relativ einheitliches System abgeschafft wurde und jede Uni dann ihre völlig eigenen Studiengänge erfunden hat.

Eigentlich darf es daran nicht scheitern, da Vergleichbarkeit und nicht Gleichartigkeit gefordert ist!

Immer wieder vorgekommen, dass selbst an zwei Fakultäten der selben Universität Credits anders vergeben werden, sodass selbst das Erfüllen des Wahlbereichs schwierig ist.

Absolut. Warum können Studierende an anderen Hochschulen ihre Noten verbessern und andere nicht? Das ist so unfähr. Wie soll man den Bachelor dann vergleichbar machen?

Daher sind die Prüfungsausschüsse und Dozenten auch nicht bereit Anerkennungen durchzuführen

Warum wird an 2 Universitäten fast egensätzliches unterrichtet?

In der Tat!

Vor der Bachloreinführung wurde und versprochen, das somit die Studiengänge in Europa einheitlicher werden und somit den Anforderung der Globalisierung Rechnung getragen wird. Jetzt ist es nicht mal möglich, innerhalb Deutschlands die Universität zu wechseln ohne mindesten 3/4 der erbrachten Leistungen nicht anerkannt zu bekommen. Ich war und bin nie ein Gegner von Bologna gewesen, aber dieser Punkt ist wohl in die Hose gegangen.

q.e.d.

es ist echt alles mist. das triftt es.

keine Einheit nicht mal innerhalb eines Bundeslandes

andere Uni, anderer Studiengang -ähnliche aber nicht gleiche Inhalte

Trifft auf jeden Fall zu. Wenn ich mich bei Leuten umhöre, die woanders studieren, denke ich manchmal, die studieren ein ganz anderes Fach. Auch die Anforderungen unterscheiden sich ERHEBLICH! (Manche müssen gar keine mündlichen Abschlussprüfungen machen, bei uns an der Uni gibt es zwei, um nur eine Sache zu benennen.)

Es ist alles total unübersichtlich, dadurch dass kein einheitliches System herrscht.
Vor allem ergeben sich Schwierigkeiten bei der Anerkennung von im Ausland erbrachter Leisungen.

insbesondere, wenn man im kultur-/medienwissenschaftlichen Bereich einen konsekutiven Master aufnehmen will, erweist sich, dass es ebenso viele inhaltlich und "ideologisch" verschieden ausgerichtete Studiengänge bei ähnlich klingenden Titeln gibt - ihren wohlklingenden Bezeichnungen werden die meisten Studiengänge nicht gerecht und sind häufig ein Stückwerk von nicht aufeinander abgestimmten "interdisziplinären" Modulen. Inbesondere die Vermittlung von Fach-Methoden fehlt in vielen Studiengängen

BA / MA ist ja in der Idee ganz toll, aber die Umsetzung ist eine Katastrophe. Schon benachbarte Unis haben im gleichen Studiengang VÖLLIG verschiedene Prüfungsordnungen (z.B. an der einen Uni überall max 3 Versuche, an der anderen überall unendlich viele). Da ist überhaupt nichts vergleichbar. Und anrechenbar meistens auch nur mit starker Gegenwehr.

jupp

Genau so ist es!

Das kann ich so nicht bestätigen. Es bedarf allerdings einer vertieften Befassung mit den Modulen und deren Inhalt

Der Arbeitsumfang für ein und dieselbe Creditzahl varriert jedes Semester so sehr, dass ich nie vor Semesterbeginn abschätzen kann, wie viel im Semester zu tun sein wird

Die Vergleichbarkeit der Studiengänge scheitert nicht an nicht einheitlichen Modulnamen, Arbeitsumfang, Credits, etc. - aber an der Unflexibiltät von Verwaltungen.

diese aussage trifft wohl schon zu. jedoch sollte man sich da meiner meinung nach immer vor augen führen, dass die einführung des BA die einleitung eines Prozesses bedeutet, und ich denke diesen prozess kann man als "noch nicht abgeschlossen" bezeichnen. daher sollte an dieser stelle gesagt werden das sie dieser punkt (hoffentlich) noch entwickeln kann.

Natürlich. Man schaue sich nur mal die Hochschulen an, die einen Vier-Jahres-Bachelor anbieten und die, die für den gleichen Studiengang eine Regelstudienzeit von drei Jahren haben. Da ist der Aufbau doch gleich verschieden.

Definitiv!!!

Ja

Stimmt!

Die Namen, Inhalt und Creditpoints sind an unterschiedlichen Unis im glecihen Fach vollkommen unterschiedlich.

Ein Bachelor in einem Fach ist völlig anders als woanders im gleichen. Und das obwohl in Psychologie schon sehr viel vorgegeben ist, was gemacht werden muss. In jedem Seminar kriegt man im Master nun mind. einmal zu hören "Das haben sie im Bachelor gemacht" ohne zu wissen worum es geht, da die Profs bestimmte Forschungsvorlieben haben...

Begründung? Es ist einfach nicht möglich!

Absolut!