Bachelorstudiengänge vermitteln eine für den Arbeitsmarkt hinreichende Berufsqualifikation

verfasst von: Wissenschaftsministerium
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Thema 1 von 7 im Schlagwort: Berufsqualifikation
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Bachelorstudiengänge vermitteln eine für den Arbeitsmarkt hinreichende Berufsqualifikation
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Berufsqualifikation
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Kommentare

zwar schon, nur weiss es keiner

Die Studenten erhalten im Bachelor nur einen Überblick über alle Bereiche z.B. der Englischen Sprache und Kultur, spezialisieren kann man sich erst im Master. Da diese Spezialisierung aber von den meisten Arbeitgebern bevorzugt bzw. gefordert wird, ist ein Masterabschluss unverzichtbar, besonders, wenn man sich intensiver mit einem Thema beschäftigen möchte.

nur Grundlagen

inhalte sind viel zu flach, ist wirklich ein studium light

Hab jetzt schon mehrere Praktika hinter mir und wirklich nur selten was von dem anwenden können, was im Studiengang vermittelt wurde.

mit einem Bachelor für Lehrämtler kann keiner was mit anfangen. Erst mit einem Master kann man tätig werden, sodass es für viele nach dem Grundstudium erstmal heißt: Auf einen Platz hoffen und ansonsten warten!

Kommentar eigentlich sinnlos, es ist halt so. Sehr theoretisch. Man lernt für eine perfekte Welt, welche es nicht gibt...

Nein, kein Arbeitgeber will Bachelor und wenn dann zu mieser Bezahlung. Jeder vernünftige Studi macht den Master

oft ist ein bachelor keine ausreichende qualifikation für einen beruf

Es werden keine Berufsfelder aufgezeigt, in denen man möglicherweise nachher arbeiten könnte, daher ist alles sehr theoretisch und praxis-fern!

Definitv nein. Versuchen sie sich mal mit einem Bachelorabschluss zu bewerben. Oder mit dem Job nach dem Bachelorabschluss soviel zu verdienen, das man mehr hat als zur Studienzeit.

Nein, das tun sie nicht und das wird uns auch von Anfang an so vermittelt: "Ohne Masterabschluss können Sie in Ihrem Berufsfeld quasi nicht arbeiten."

Um mich für den Arbeitsmarkt vorzubereiten, würde ich eine Ausbildung machen. Ich möchte studieren um weitreichendes Wissen mir anzueignen.

Bsc. Biologen sind ggf besser bezahlte BTAs, aber nicht mehr, wenn sie da überhaupt einen Job bekommen. Ansonsten geht ohne Master nichts und da gibt's nicht genug Plätze für alle Bachelorabsolventen.

Es bestehen in manchen Berufsfeldern enorme Schwierigkeiten, "nur" mit einem Bachelor-Abschluss den gewünschten Job zu bekommen, v.a., wenn er im Ausland ist.

Im Bachelor lernt man für die nächste Prüfung, nicht fürs Leben. Ist ein Modul einmal „abgehakt“, vergisst man den Inhalt sofort wieder, um neue Fakten in den Kopf zu fressen (Bulimie-Lernen).

Das Bachelorstudium ist viel zu breit aufgestellt, als das es sinnvoll auf irgendetwas vorbereiten würde. Weniger Stoff, aber dafür sinnvollere Auswahl würden dem Ganze dringend gut tun.

Ich halte dies für unrealistisch, da in der kurzen Zeit, die den Studierenden für die Aufarbeitung des Lernstoffs zur Verfügung steht kaum Zeit ist für Praktika und das Sammeln von Erfahrungen in dem angestrebten Arbeitsfeld. In den Semesterferien oder bestenfalls noch davor muss man sich, so zynisch das auch klingen mag, auf die 7 Klausuren vorbereiten, die man innerhalb von 4 oder 5 Tagen schreibt.

für Naturwissenschaftler viel zu wenig

wie soll man mit Halbwissen für den Arbeitsmarkt qualifiziert sein? Ich schaffe es einfach nicht mich ausreichend mit den Seminaren und Vorlseungen auseinander zusetzten, sodass ich später nicht einmal mehr weiß, was überhaupt Thema des einen oder anderen Seminars war. Und hört mir auf mit Referaten, manchmal frage ich mich, wöfür Professoren und Dozenten bezahlt werden.
Auf dem Arbeitsmarkt soll ich dann mit Magister-, Master-, und Diplom- Studenten konkurrieren? Ich freu mich...

wodurch denn, durch schlechte Referate?

Ohne Master geht meistens garnichts und dann kommt das Problem dazu dass man meist noch nen Doktor draufsetzten muss und dann ist man plötzlich überqualifiziert wo ist denn da die Logik? Und Bachelor würde ich ja nicht als berufsqualifizierend ansehen...

"ohne Master ist man nur ein halber Ingenieur"

Wenn mit hinreichender Qualifikation gemeint ist, dass man hyperbelastbare Lernzombies am Arbeitsmarkt für berufsqualifiziert hält, dann trifft die Aussage zu. Zurück zum Diplom!

Durch Teilnahmenachweise in jedem Seminar ist es kaum möglich sich für eine Thematik Zeit zu lassen oder diese zu vertiefen. Es ist Akkordarbeit.

In der Physik reichen 6 Semester nicht aus um die wissenschaftliche Reife und den nötigen Wissensstand zu erreichen. Alle Themen werden nur oberflächlich behandelt und für selbstständiges Denken und kreative Lösungen bleibt im Lehrplan keine Zeit! Zurück zum Diplom!

die qulifikation ist eigentlich da, die unterrichtsinhalte sind mit dem diplom identisch und trotzdem wird der bachelor nicht anerkannt. Mal abgesehen davon, dass mir mein Prof zum Master geraten hat, der der Bachelor zunehmend an Bedeutung und Ansehen verliert.
Ich wünsche mir den Dipl-Ing zurück. Musste schließlich haargenau das gleiche lernen.

Frechheit diese Frage.
1. Woher sollen wir Studis das wissen?
2. Wenn ein Studium für einen bestimmten Beruf qualifizieren sollte würde es Ausbildung heissen.
3. Das weiss der Arbeitsmarkt doch selber noch nicht, wartet doch mal ein paar Jahrgänge...

(Informatik:)
Wenig praxisrelevantes Wissen stammt direkt aus dem Studium, das meiste kommt aus Jobs und eigener Erfahrung. Wofür in der Regelstudienzeit kein Platz vorgesehen ist.
Das vermittelte Hintergrundwissen reicht jedoch, um für die eigentliche Aufgabe angelernt zu werden.

wenig bis keine Nachfrage nach Bachelor-Psychologen

Hoffentlich, weil man mit schlechtem Durchschnitt sowieso keinen Masterplatz bekommen kann.

wenn man mal ehrlich ist, wird der bachelor doch auf dem arbeitsmarkt nur als bessere ausbildung gesehen, wobei die praxis gänzlich fehlt... vielleicht wäre eine ausbildung da doch besser...

Referendariat und Bachelor in einem ist mein Zukunftswunsch für 2525, dann gehe ich auch mit 77 in Rente

Fürs Lehramt an Grund- und Sekundar...äh...Oberschulen fachlich schon, aber man muß ja noch in die Mastersklaverei

Ich fühle mich nach 6 Fachsemestern keineswegs genug ausgebildet um einen Beruf im Feld Geschichte zu ergreifen.

Leider gibt es keine Berufsberatungstellen in jedem Studiengang.

Man findet als Ba Psychologie maximal 400€-Jobs, weil die Berechtigung fehlt z.B. Gutachten zu schreiben

Bachelor ist nicht mit dem alten Diplom zu vergleichen. Man ist also weniger qualifiziert.

der Aussage stimme ich zu, aber Ziel der Uni sollte nicht sein, ""Abbeitskräfte" für den "Arbeitsmarkt zu produzieren", sondern selbständig denkende Menschen auszubilden

Nein absolut nicht. Der Schwerpunkt im deutschen Unisystem ist viel mehr wissenschaftliches Arbeiten als eine Vorbeireitung auf den Arbeitsmarkt und das ist meiner Meinung nach auch gut so! Man sollte nur nicht so tun, als wäre man dann mit dem Bachelor bereit für den Arbeitsmarkt.

Meiner Meinung nach ist der Bachelor eher als "Grundstudium" anzusehen. Ich befinde mich selbst im Masterstudium und hatte nach dem Bachelor nicht das Gefühl, das erforderliche Wissen für den Berufseinstieg zu besitzen.

Nein, im Bachelor lernt man kaum mehr als die Grundlagen.

zu vie, zu wissenschaftlich, keine Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft in Projekten etc.

Da vorallem zum teil sehr theoretische und häufih irrelevante Inhalte für die Klausuren gelernt werden müssen und der Workload zu viel ist um sich nebenbei noch selbst
Berufsqualifikationen anzueignen

warum beschweren sich dann viele firmen, dass sie mit bachelorabgängern nichts anfangen können?

ja!

mit master ist es natürlich besser

Dies trifft leider garnicht zu. Viele Kurse werden stets zeitgleich angeboten und man hat dann stets die Qual der Wahl.

In unserem Studiengang sind keine Praxissemester oder Praktika vorgesehen. Ich kann keine Praxisnähe erkennen und fühle mich vom Wissensstand noch im Grundlagenbereich.

eher ja, - kommt auf den Berufszweig an.