Die Beweislast liegt bei der Hochschule; sie muss begründen, weshalb sie Leistungen nichtanerkennt

verfasst von: Wissenschaftsministerium
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Kommentare

Klappt bei uns überhaupt nicht, von anderen Bundesländern oder gar anderen Ländern garnicht zur sprechen...BOLOGNA failed!!!!

Alleine schon um die verkorkste Umsetzung des Bolognaprozesses zu kompensieren ist dies nötig. Wenn das Ziel die Schaffung eines einheitlichen europ. Hochschulraums war, aber nichtmal ein Wechsel von Freiburg nach Münster problematisch klappt, gibt einem das zu denken. Hier sollte den Studierenden entgegen gekommen werden.

Bisher musst immer ICH begründen warum ich etwas angerechnet haben wollte. Prüfungsamt kennt sich nicht aus - schliesslich ist es ja das Prüfungsamt (?) - Dozenten und Mitarbeiter kennen das "Formular zur Anerkennung bereits erbrachter Leistungen" nicht. Und dafür geht meine hart nebenbei verdiente Kohle drauf.

Die Hochschule darf alles und ich bin der kleine Idiot mit dem sie es macht. So sieht es doch in der Praxis aus.

Meist heisst es doch ohnehin, dass alte Scheine leider bestimmte Inhalte nicht zum Gegenstand gehabt hätten.

Papier ist geduldig.

Oft herrscht bei solchen Themen willkür, weil die Verwaltung der Uni´s mit der großen Anzahl der Studenten überfordert ist. Auch bei der Korrektur von Klausuren wird aus diesem Grund schlampig gearbeitet.

Die "Hochschule" ist in dem Fall der Dozent und die Anerkennung ist zu 100% der Laune des jeweiligen Dozenten anzurechnen. Man muss Glück haben und einen guten Tag erwischen, denn da helfen auch Modulhandbücher oder Argumentationen nicht weiter. Meistens ist es auch viel zu schwierig überhaupt jemanden zu erreichen, der angeblich für einen zuständig ist.

"So läuft es halt im Bachelor, da können wir auch nichts dran ändern!" Tolle Begründung!

Juristisch ja. Praktisch leider in der Regel nicht. Allerdings zeigt die Praxis auch, dass quasi alles anerkannt wird, was irgendwie ungefährt passt, wenn man nochmal nachfragt.

BEgründungen wären nett

Und wenn die Sachbearbeiterein zur Begründung sagt, sie habe keine Lust dazu?!

wo bitte ist das denn so??? zumindest an der uni köln entscheidet die jeweilige laune des dozenten...

nein, denn man ist allein auf den guten Willen des jeweiligen Professoers/ der Professorin angewiesen

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weil es nicht so ist

es wird einfach nur vorgegeben, mit Begründung hat das nichts zu tun

Vielleicht wäre das rechtlich so. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus. Und da die Hochschule ihr eigenes Kontrollorgan ist und sich nicht jeder Student einen Anwalt leisten kann oder gar falsche Aussagen glaubt, ist man auf das kaum vorhandene Gutwollen angewiesen.

Eine Anrechnung von Studienleistungen erscheint mir eher willkürlich, je nach Prof. und Fachbereich.

Es ist sehr erstaunlich und ärgerlich, dass einige meiner Kommilitonen Seminare angerechnet bekommen, die ich noch belegen muss, nur weil sie besser verhandelt haben.
Transparenz besteht da meiner Meinung nach nicht. Das macht mich wütend.

witzig, die Annahme, an der Uni würden sich alle die Mühe machen, überhaupt irgendetwas zu begründen..

die haben lediglich die Macht,

im Fach Sozialwissenschaften hat es 1/2 Jahr gebraucht, bis ich alle Unterlagen von meiner alten Uni gesammelt habe und an drei verschiedenen Stellen der neuen Hochschule eingereicht habe, etwa 10-20 Mal teils mündlich teils schriftlich mit sogenannten Studienberatern Kontakt hatte und es ganz klar war, dass ich nachweisen musste, welche Inhalte in Prüfungen und gar Vorlesungen, die nur im Studienbuch vermerkt waren, vorgekommen sind... ziemlich frustierend!

die Begründungen sind teilweise nicht durchsichtig und nicht nachvollziehbar. Es liegen widersprüchliche Angaben vor. Dies kann allerdings auch an einzelnen Dozenten liegen

Ok. Wenn das offiziell so ist ...

beweiselast liegt beim studenten - uni köln

Sorgt für transparenz

es gibt bei uns bisher keine mir oder meinen komoditonen bekannte möglichkeit sich leistungen annerkennen zu lassen und man erhält auch keine info´s dazu.... man wird immer nur vertröstet

HAHA!

Absolut das Gegenteil. Leistungen werden nicht anerkannt, da die absolvierten Inhalte (trotz gleicher Fachbezeichnung) nicht nachgewiesen werden können (vom Studenten)

I don't know who you wrote this for but you helped a bhrtoer out.

Ich habe eine Prüfung mit einer 4 bestanden, wollte mir aber ansehen weshalb es zu diesem knappen ergebnis gekommen war. Meine Uni schreibt vor, dass ich dazu (NUR um meine Klausur anzusehen) einen formlosen Einspruch schreiben muss. Das habe ich getan. Ich sah meine Klausur. Später bekam ich einen Brief, dass mein Einspruch abgelehnt wird und ich NICHT BESTANDEN habe, obwohl ich 6 Punkte über der Bestehensgrenze abgeschnitten habe. Die Aberkennung wurde NICHT begründet.

Die Hochschule bzw der Prüfungsausschuss sagt nein. Und fertig. Dann muss die Leistung eben nochmal erbracht werden. Da gibts nichts zu diskutieren. Wenn dann der Ausschussvorsitzende ganz zufällig der Prof ist der im gewünschten Studiengang gewähltes Fach ließt, dann sollte man es sich auch nicht verderben.

JA,was die Anrechnung von Credits angeht ist in der Praxis oft Willkür. Z.B. muss man für ein Erasmusjahr formal 60 Credits absolvieren, aber meine Hochschule rechnet max. 30 aus dem Ausland an. Manche Studiengänge haben frei-studierbare Credits für Sprachen oder soziales Engagement. Wir nicht. Wir sollen ein Colloquium (3 Credits) absolvieren, welches wie 12 Credits in die Endnote eingeht, weil der Arbeitsaufwand 12 Credits entspricht (Zitat der Hochschule). Das ist offenkundig ein Widerspruch.

Meiner Erfahrung nach läuft das relativ willkürlich ab, zur Not wird halt auf Kleinigkeiten verwiesen. Die Beweislast liegt hierbei eindeutig beim Studierenden

Benotung der Bachelorarbeit war entgegen allen Absprachen, die Begründung ließ vermuten, dass die Arbeit bestenfalls überflogen wurde. Berechnung, die der Erstprüfer als falsch angegeben hat, die allerdings nachweislich richtig sind, hat der Zweitprüfer ungeprüft in seine Benotung einfließen lassen. Zum Dialog ist keiner bereit.

Die Hochschule begründet nichts, die Anerkennung ist reine Willkür und ist sehr dozentenabhängig

Nuja, bei uns waren die Praktika immer so voll und zeitlich nicht ausreichend, so dass manche "nicht anerkannte Leistung" unkommentiert blieb. Zack: kein Testat. Wünschenswert wäre da eine "neutralere" Beschwerdestelle. Manchmal redet man ja nur aneinander vorbei.

Stimmt, ist aber leider nicht so.

Schön wärs

erzählen Sie das mal den Professoren... Es gilt das Gesetz der Eitelkeit!

nein, ich musste beweisen das die Leistungen die ich an der anderen Uni erbracht habe, die gleichen sind wie an der neuen Uni. Der Prüfungsausschuss und vorallem aber die Dozenten haben sich meine Unterlagen nicht richtig oder gar nicht angesehen und waren nicht bereit Anerkennungen zu treffen

Das wäre schön, ist aber nicht so, gerade bei Fehlern, die nicht von Studenten begangen sind scheint keiner zuständig zu sein

Sollte sie. Tut sie aber nicht!

Nein, eher Fürsten-Willkühr in den Prüfungsämtern.

Die An-/ oder Aberkennung erfolgt automatisch und ist für Fehler anfällig. Bei Problemen fühlt sich keine Stelle zuständig.

Und was wenn nicht? Welcher Student klagt den schon gerne gegen seine zukünftige Uni?

ich studiere in einem bereich, der der subjektivität unterliegt. da bekommt man schon mal gesagt, dass man "mehr" erwartet hätte. was genau "mehr" ist, kann man mir auch nciht sagen

Die meisten Begründungen scheinen willkürlicher Natur zu sein.

Die Beweislast liegt beim Anwalt des Studenten; dieser muss ihn sich merken, da sich ein Beharren auf sein Recht recht lang im Gedächtnis hält.

Die Beweislast liegt immer bei den Studierenden, ich habe es noch nie anders mitbekommen