Das Studium kann bei einer Arbeitsbelastung von 32 bis 39 Stunden pro Woche in der Regelstudienzeit absolviert werden

verfasst von: Wissenschaftsministerium
Das Wissenschaftsministerium möchte wissen, wie zufrieden die Studierenden in NRW mit ihren Studienbedingungen sind. Anhand der Thesen kannst Du Dein Studium bewerten und kommentieren.
Thema 1 von 85 / Schlagwort: Regelstudienzeit
These: 
Das Studium kann bei einer Arbeitsbelastung von 32 bis 39 Stunden pro Woche in der Regelstudienzeit absolviert werden
Schlagwort: 
Regelstudienzeit
vorheriges Themanächstes Thema

Kommentare

Die Belastungen sind zu unregelmäßig verteilt.
Mal hat man 70 Wochenstunden, mal 10, je nach Projekt

Dies ist grundsätzlich möglich, allerdings auf Kosten sämtlicher sozialer Kontakte und Aktivitäten, was meiner Meinung nach nicht akzeptabel ist.

erst berufstätig, dann krank, jetzt familie - wie soll das bitte gehen?

Ich studiere Mathematik und brauche pro 1,5 stunden Vorlesung etwa 3 stunden nachbereitungszeit. Somit liege ich um das vorgesehene Pensum jedes Semesters zu schaffen, über der vorgesehenen Arbeitsbelastung von 32-39 Wochenstunden.

So n Quatsch!

Bei 8 Stunden pro Tag und 7 Tagen die Woche komme ich auf mehr als 50 Stunden. Und teilweise ist es noch zu wenig, weil man für jede Vorlesungen Übungen zu erledigen hat, die teilweise nicht mal was mit dem Stoff aus der Vorlesunmg zu tun haben.

38 Stunden die Woche bin ich allein durch (größtenteils anwesenheitspflichtige) Laborpratkika, Seminare und Vorlesungen in der Uni beschäftigt, Um in der Regelstudienzeit zu bleiben braucht man in den Naturwissenschaften mindestens eine 50-Stunden Woche.

Im Studium ist es mir nicht möglich, meine beiden Fächer zeitlich so zu kombinieren, dass ich die vorgesehende Stundenzahl einhalten kann. Dazu kommt noch, dass die meisten Seminare und Vorlesungen - auch die letzten beiden Semester - immer am Montag und Dienstag waren. Das bedeutet für mich Stress an den beiden Tagen. W

viele nebengebiete: statistik, neurologie, sozialwissenschafften....

Wenn man nicht arbeitet und seine persönlichen Bedürfnisse für 7 bzw. 9 Semester in den Hintergrund, vielleicht...

Alleine schon durch die finanzielle Belastung ist das unrealistisch, da viele Leute kaum Bafög bekommen und nebenher arbeiten müssen. Das politische und soziale Engegement ist unter diesen Vorzeichen bestenfalls erschwert. Zudem wird hier nicht zwischen objektiver uns subjektiver Arbeitsbelastung differenziert.

Ist nur ohne Nebenjob und Hobbys zu schaffen. Ausserdem ist pro Tag nur eine kleine Studenzahl (max 3-4) effektive Lernzeit. Darüber hinaus wird nix mehr aufgenommen

Dank diverser Voraussetzungen, die meistens anders besser zu lösen wären, wie z. B. das Graecum für das Fach ev. Theologie für Lehrämtler Gym/Ges, kann man die 39 h ganz und gar nicht schaffen. Lernen, lernen, lernen. Irgendwann macht alles keinen Spaß mehr und man hört nur wegen einer Voraussetzung das Fach auf zu studieren. Das kann es nicht sein und das hört man von soo vielen. Vorschlag wäre ein "Bibelgriechisch" als Proseminar im Semester, wo man auch das lernt, was man braucht.

Besondere Belastungen die aus der Prüfungsordnung resultieren...

Uni bietet weder die nötigen Räume noch das nötige Personal, ist alles ein Kampf der die Zeitvorgaben unmöglich macht

32-39 wochenstunden wären herrlich entspannend. Aber dank Pflichtpraktika, Seminare und Tutorien kommt man als Pharmazeut selten unter 45 Wochenstunden. Weniger wirds nur wenn man ein Fach nicht besteht, aber dass will man ja eigentlich.

Ich stimme voll und ganz zu. Und dank Durchfallquoten von 90% in den Hauptklausuren ist man die gesamten 'Semesterferien' mit Nachklausuren beschäftigt. Oder Famulatur. Oder beides.

Wenn man wirklich will, kann man ohne Aufwand schaffen, auch mit einem Job nebenher. Man darf natürlich nich nur die Wochen vor einer Prüfung sehen, in der man mehr Stunden abarbeitet, diese muss man mit denen am Semsteranfang relativieren

2 Übungsblätter im Grundstudium a ca. 10-15 Std + Vorlesung+Nachbereitung der Restlichen Fächer >> 39 STD

32-39std. Die Woche wären schön, das wäre ja fast wie in der Schule. Der Pflichtstoff ist so umfassend, dass ich für Präsenzzeit und selbstständigen Lernen zusammen für nur Pflichtkursen mehr Zeit aufwende. Für einen Nebenjob hätte ich keine Zeit und bin deshalb auch gezwungen zu Hause mit viel zu wenig Platz (3 Zimmer, 5 Leute) wohnen zu bleiben

Das kann nur, wer das Privileg hat von Eltern finanziert zu werden. Wer sich selbst versorgt schafft das nicht ohne Burn-out.

Es wird versucht, in kürzester Zeit zu viel stofflichen Inhalt zu vermitteln. Dieses muss natürlich auch verstanden, weiter ausgebaut, geübt werden. Da reicht die Zeit bei der erwarteten Menge einfach nicht aus. Besonders, wenn man Jobt, nebenbei Arbeitet oder versucht weitere Qualifikationen zu erbeiten.

Nebenjob!

Zu umfangreiche Vorlesungs- und somit Lerninhalte, die zur Nachbereitung viel Zeit in Anspruch nehmen. Somit können oftmals nicht alle Klausuren mitgeschrieben werden. Auch Krankheiten verzögern das Studium. Eine Klausur kann erst nach einem 1/2 Jahr wiederholt werden.

Hahah ein Witz. Studiere Humanmedizin und habe dank der ganzen Pflichtpraktika und -seminare, die mich null auf meine spätere ärztliche Tätigkeiten vorbereiten (Ich führ dann mal einem Patienten einen Physikversuch vor...), jeden Tag von 8-18 Uhr Uni. Also 10 Stunden am Tag à 5 Tage, macht 50 Stunden UND dann noch lernen, was wir Mediziner wohl am meisten machen müssen...

Die 32-39 Stunden sind utopisch, weil man bei einem Studium streng nach Lehrplan nicht hinreichend auf die Berufswelt vorbereitet wird, somit also noch weitere Veranstaltungen belegen muss. Man lernt ja nicht auf den Abschluss, sondern auf einen Beruf hin.

Schön zu sehen, dass die Politik kein Blick für die realität hat. Sonst würd es die Antwort geben: "Ich brauche mehr Zeit, weil meine Studieninhalte nicht für 39 Wochenstunden ausglegt sind" Danke Frau Schulze für diese wunderbar auswertbare Umfrage!

Hallo Gast,

wirf doch mal einen Blick auf die Lob&Kritik-Seite. Dort findest du zum einen ähnliche Anmerkungen und zum anderen kannst du dort z. B. auch Verbesserungsvorschläge machen.

Viele Grüße,
Carmen (Moderation)

wenn man nebenher arbeiten gehen muss um überhaupt leben zu können ist es nicht möglich beides unter einen hut zu bekommen

Die Vorbereitung auf die Kurse dauert i.d.R. genauso lang meist aber länger als die Kurse selbst. Dazu kommt die Pflicht, ein Referat o.ä. vorzutragen. Daher ist es utopisch eine Arbeitsbelastung von 32 bis 39 SWS als Regelstudienzeit anzusetzen.

Man muss neben den Vorlesungen viel Stoff nacharbeiten. Entweder lässt man dafür andere Vorlesungen ausfallen oder muss die Zeit hinten daranhängen, wenn man zu Hause ist.

Wie soll das denn gehen???

Diese Aussage deckt sich mit meiner Studienerfahrung überhaupt nicht (BWL-Bachelor in Münster). Ich arbeite im Semester eher 50 Stunden pro Woche und habe trotzdem Schwierigkeiten mit der Regelstudienzeit, was auch auf 70-80% der Mitstudenten zutrifft. Zwar sind die Semesterferien relativ lang, aber da die Klausuren vorher geschrieben werden, kann ich mir dafür nichts kaufen...

Zusätzliche erforderliche Qualifikationen, wie Sprachen (Latinumspflicht) und einige weitere, erschweren das Studium. Beim durchfallen wird zwangsläufig das Studium verlängert und die Durchfallquoten zeigen, dass der Anspruch unnatürlich hoch ist. Freizeit ist ein Luxus, welchen sich der Student der moderne nicht leisten kann.

ich brauche mehr zeit. wesentlich mehr.

Das Kursangebot überschneidet sich sehr stark und die Kurse sind derartig überfüllt, dass man sehr oft nicht zugelassen wird!

Die Antwortmöglichkeiten sind ein Witz für diese Fragestellung

Lieber Gast,

ich möchte dich hier auf unser Forum Lob und Kritik hinweisen. Dort kannst du deine Kritik und auch Fragen loswerden und wir werden uns so schnell wie möglich darum kümmern.
Liebe Grüße
Laura (Moderation)

39 Stundenwoche!?!? Ein Traum!!! Ohne Job, ohne Lernen, ohne Vorbereitung und Nachbereitung der Vorlesungen... Ja das könnte klappen, aber dann bin ich in 20 Semestern noch nicht fertig!!!

Mag sein, dass wir in Deutschland eine 40 Stundenwoche für AN haben, aber selbst die können sich kaum dran halten. Leistung zählt... nothing more!!!

Armutszeugnis für Deutschland..

Fachkräfte werden gesucht... und keine Fachidioten!!!

haha, genau das gleiche hab ich auch gedacht. 39 stunden die woche wäre einfach wunderbar.

jeden tag Uni von 8 Uhr bis 18 Uhr

Mein Stundenplan alleine umfasst bereits 40 SWS... Wenn man dann die Vorlesungen noch vor- und nachbereiten möchte, die Übungen macht, die Praktika vorbereitet und Protokolle schreiben muss, dann kommt man auf über die doppelte Arbeitsbelastung! Aber zusätzlich arbeiten ist dennoch drin...

Das ist aus meiner Sicht absolut unmöglich. Selbst wenn ich keinen Nebenjob hätte, würde ich mehr zeit benötigen um mich wirklich intensiv mit meinen Seinaren auseinander zusetzten

Die angegebene Arbeitszeit reicht bei weitem nicht aus. Es kommt zwar immer auf das Studienfach an, aber ich komme auf definitv mehr Arbeitszeit. Nebenjob ist da eigentlich garnicht mehr möglich, wenn man alles in Regelstudienzeit schaffen will.

Für Leute die Pendeln müssen ist es sehr schwer überhaupt noch einen job zu finden

Zu viele Anforderungen auf einmal, unkoordinierte Leistungsnachweise

Es ist vollkommen unmöglich Maschinenbau an der RWTH mit 39 Stunden pro Woche zu studieren, weil man sich viel zu viel selbst erarbeiten muss und nun mit der Abschuaffung der Studiengebühren und der damit verbundene Abbau an Übungen etc. dies noch verschlimmert

DIe Arbeitsbelastung ist viel höher!

braucht definitiv mehr

Der Arbeitsaufwand ist bedeutend höher als die veranschlagte Zeit. Zudem kommt ein Wechsel von einer anderen Hochschule (ebenfalls BAR), wie in meinem Fall, einem organisatorischen Genickbruch gleich. Die seltsame Anrechnung der erbrachten Leistungen und das an meinem alten Studienort vollkommen anders aufgebaute System