Das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen möchte allen Studierenden eine Plattform bieten, auf der sie sich zu ihren Studienbedingungen äußern können. Diese Form der Beteiligung von Studierenden ist bisher bundesweit einmalig. Das Wissenschaftsministerium möchte hierdurch herausfinden, wie zufrieden die Studierenden mit ihren Studienbedingungen sind, was an den Studienbedingungen im Land noch verbessert werden kann und womit die Studierenden gute Erfahrungen gemacht haben.

Die Ergebnisse werden ausgewertet und fließen in die Gestaltung der Hochschulpolitik und die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Hochschulen mit ein. Zudem können die Ergebnisse, Bewertungen und Kommentare mindestens ein Jahr lang unter www.besser-studieren.nrw.de eingesehen werden.

Das Wissenschaftsministerium ist für die Gestaltung des rechtlichen Rahmens der Hochschulpolitik verantwortlich. Ende der 90er Jahre wurde europaweit beschlossen, alle Studiengänge einheitlich auf Bachelor/Master umzustellen. Diesen Prozess nennt man „Bologna-Prozess“. In Nordrhein-Westfalen ist die Umstellung der Studiengänge und damit der „Bologna-Prozess“ abgeschlossen. Dies ist der Hintergrund dafür, dass das Wissenschaftsministerium nun den Studierenden die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen mit den neuen Studiengängen weiterzugeben, damit das Wissenschaftsministerium diese Erfahrungen in den aktuellen offenen Dialog über die Novelle des nordrhein-westfälischen Hochschulrechts einfließen lassen kann.

Du kannst bei den aufgeführten Thesen bewerten, ob diese auf dein Studium zutreffen. Sie sollen die Beteiligung nach Themen strukturieren. Über die Kommentare kannst du begründen und erläutern, warum das so ist. Unter "eigenen Beitrag erstellen" kannst du auch eigene Thesen formulieren.

Bisher liegen keine landesweit einheitlichen Daten zur Studierendenzufriedenheit vor. Die Befragungen der Hochschulen sind sehr individuell auf die jeweilige Hochschule zugeschnitten. Das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen möchte durch eine erstmalig landesweit einheitliche Beteiligungsmöglichkeit hochschulübergreifend herausfinden, welche allgemeinen Anregungen und Verbesserungswünsche die Studierenden haben. Es geht dabei um eine Priorisierung der wichtigsten Probleme bzw. Herausforderungen und auch um Lösungsansätze.

Die Ergebnisse der Online-Befragung werden ausgewertet, dokumentiert und veröffentlicht. Die Ergebnisse werden mit den Hochschulen besprochen und sollen in ein zweites Memorandum zum Bologna-Prozess einfließen. Ebenso fließen die Ergebnisse in die Gestaltung der Hochschulpolitik und in die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Hochschulen mit ein.

Die Online-Konsultation läuft vom 31. Oktober bis zum 21. November 2011. Über weitere Phasen des Projektes erfährst Du auf dieser Plattform. Wenn Du dich registrierst und den Newsletter abonnierst, wirst Du im weiteren Verlauf des Verfahrens über den aktuellen Stand informiert.

Meinungen und Vorschläge können auf dieser Plattform auch anonym abgegeben werden. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Du gibst Bewertungen und Kommentare ohne Registrierung als „Gast“ ab.
2) Du registrierst dich mit einem Phantasienamen (Pseudonym) und einer E-Mail-Adresse. Lediglich für die Eingabe „neuer Themen“ ist diese Registrierung nötig. Alle weiteren sozio-demografischen Angaben sind freiwillig.
Der Vorteil der erstmaligen Anmeldung besteht darin, dass du durch das Moderationsteam der Plattform per E-Mail über den Projektfortschritt und Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten wirst. Außerdem kannst du so die Funktion der Profilseite nutzen, wo du zum Beispiel deine eigenen Beiträge sehen kannst. Zur Verwendung der Registrierungsdaten und zur Nutzung von Cookies lies bitte auch die Angaben zum Datenschutz.

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung:
1) Du kannst über die „Umfrage“ eine kurze Einschätzung zu Deinen Studienbedingungen abgeben.
2) Zweitens kannst Du in der „Diskussion“ Thesen des Ministeriums und anderer Teilnehmender zum Studium bewerten und kommentieren.
3) Drittens kannst Du eigene Thesen / Themen einstellen, die andere Studierende wiederum kommentieren und bewerten können.

Die Inhalte der Umfrage (1) und die Abfrage der sozio-demografischen Daten im Zuge der Umfrage (1) und der Registrierung (3) sind im Austausch mit Studierendenvertretern aus Nordrhein-Westfalen entstanden.

Registrieren musst Du Dich wenn Du ein eigenes Thema einstellen oder einen Beitrag im Lob&Kritik-Forum schreiben möchtest. Für die Registrierung brauchst du einen Benutzernamen (Pseudonym möglich) und eine Emailadresse (diese wird nicht öffentlich sichtbar). Alle anderen Angaben bei der Registrierung sind optional. Die Umfrage ausfüllen, bewerten und kommentieren kannst Du ohne Dich zu registrieren.

Dieses Beteiligungsangebot ist ein moderierter Dialog. Die Moderation achtet auf die Einhaltung der Spielregeln und steht als Ansprechpartner bei Fragen zu Technik und Verfahren zur Verfügung. Die Plattform wird von einem Team der Zebralog GmbH & Co KG moderiert.

Ja. Bei diesem Beteiligungsangebot des MIWF handelt es sich um ein öffentliches Forum und nicht um eine Netzwerk- oder Community-Plattform. Das heißt, dass jeder lesen kann, was alle lesen können. Hier kann und darf es im Sinne maximaler Transparenz keinerlei Beschränkungen geben. Öffentlich eingestellte Beiträge sollen daher auch via Suchmaschinen auffindbar sein. Allerdings steht es jeder und jedem Teilnehmenden frei, als Gast ohne Registrierung (bei Umfrage, Bewertungen und Kommentaren möglich) teilzunehmen oder sich mit einem Fantasienamen zu registrieren (nötig für die Erstellung "eigener Thesen") und teilzunehmen.